Gemeindepartnerschaft

St. Paul,

Offenbach

Regenbogen

St. Peter
von Alcantara,

Oras, Philippinen

Vorerfahrungen zwischen 1986 und 1995

Unsere erste Partnerschaft mit einer anderen Gemeinde aus der Weltkirche geht auf das Jahr 1986 zurück. Zu dem Zeitpunkt war es die Verbindung mit Tabon III, einer Slumsiedlung am Stadtrand von Manila, deren Kindergarten durch regelmäßig eingehende Spenden von St. Paul unterstützt wurde und die uns ihrerseits an ihrem Ringen um den Fortbestand ihrer Siedlung teilnehmen ließ.

Nach der endgültigen Zerschlagung dieser verschworenen Gemeinschaft durften wir zwei Fischergemeinden in der Bucht von Manila, Digman und Maliksi, eine Zeit lang in ihrem Kampf gegen die Widrigkeiten von Umweltkatastrophen und wirtschaftlichen Umstrukturierungen unterstützend begleiten. Ihr Mut, ihre Erfindungsgabe und ihr Gemeinschaftsgeist haben uns inspiriert.

Seit Herbst 1995 liegt der Fokus unserer Aufmerksamkeit und finanziellen Hilfe auf ORAS, einem Ort im Osten der Insel SAMAR im pazifischen Ozean, am Ende der einzigen Zugangsstraße gelegen.

Wohnhäuser am Rande von Oras

Die erste Beschreibung einer Außenstehenden war deprimierend und ließ auf Bewohner schließen, die gegenüber den Problemen, hervorgerufen durch die Jahre der Marcosdiktatur, die Auseinandersetzungen zwischen Befreiungsbewegungen und dem Militär, durch jährlich wiederkehrende Taifune, die wachsende Verarmung längst die Segel gestrichen hatten und am unteren Rand des Existenzminimums dahinvegetierten.
Weg in Sumpfgebiet in Oras

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ORAS

Kokosernte

ORAS hat etwa 30.000 Einwohner. Für die Wirtschaft sind die weiten Kokosplantagen von Bedeutung. Sie verschaffen den Männern Einkommen als Landarbeiter. Landwirtschaft ist wegen der Lage im Taifungürtel fast unmöglich. Da die Familien kaum eigenes Land besitzen, gibt es für sie nur geringe Möglichkeiten, sich selbst mit ausgewogener Nahrung zu versorgen. Die Familien bestreiten ihren Lebensunterhalt aus der Arbeit in den Plantagen, aus dem, was sie in geringem Umfang selbst anbauen können, und aus dem Fischfang.

Mann beim Fischen

Kinder in ORAS

Vier von fünf Kindern der Vorschule waren Ende 1995 fehl- oder mangelernährt. Vitaminreiche Nahrung, Gemüse und Obst sind für viele Familien unerschwinglich. Mangel an Eisen, Jod und Vitamin A verursachen bei Kindern und Müttern nachhaltige Schäden.

Der Einstieg für unsere tatkräftige Hilfe lag - wie bei den vorangegangenen Partnerschaften - in der Finanzierung von zwei Gehältern der Erzieherinnen des Kindergartens. Der Kindergarten ist eine Gemeindeinitiative, um Kindern der verarmten Land- und Fischerbevölkerung zu besseren Startbedingungen in ihrer Schullaufbahn zu verhelfen.

Zubereitung des Mittagessens
Mittagessen in der Vorschule

Wegen der gravierenden Unter- und Fehlernährung wurde und wird noch immer dazu eine von uns finanzierte warme Mahlzeit für die Kinder zubereitet, von der neben den 60 Kindergartenkindern noch 60 Kinder aus dem Stadtteil profitieren.

Bereits ein Jahr nach Beginn der Speisung konnten die schlimmsten Ernährungsdefizite der Kinder unter 6 Jahren weitgehend ausgeglichen werden.

 

Gewichtskontrolle

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Die Früchte

Im 7. Jahr unserer Partnerschaft mit ORAS sind dort bewegende und handgreifliche Veränderungen zu registrieren:

Die lähmende Apathie hat Eigeninitiative und Altruismus Platz gemacht. Die Eltern tragen inzwischen finanziell zu einer warmen Mahlzeit bei, die Kindern in noch ärmeren Nachbargemeinden zuteil wird.

Festplatz am Pazifischen Ozean

Es gibt eine Nähwerkstatt, deren Grundausstattung von St. Paul finanziert wurde. Frauen nähen dort nicht nur für den Eigenbedarf, sondern produzieren für den Verkauf. Das bessert ihr Familienbudget auf und stärkt ihr Selbstwertgefühl.

Geld, das durch diese und weitere Selbsthilfeinitiativen - wie z.B. durch Schilfdachproduktion und Kerzenherstellung - in die Gemeindekasse kommt, kann bei Bedarf auch als Kredit an Gemeindemitglieder gegeben werden, um ihnen zu einer Existenzbasis zu verhelfen.

Neuestes Vorhaben ist die Gründung von einigen Dorfapotheken. So kann Kranken, denen es nicht möglich ist, in eine Stadt zu fahren, mit einem Grundbestand an Arzneimitteln (überwiegend einheimische Pflanzen- und Kräutermedizin) geholfen werden.

Kinder warten auf das Mittagessen

Tanz der Kinder

All das macht deutlich, dass unser Anteilnehmen am Schicksal der Menschen dort und unsere anfängliche monatliche Zahlung von 450 US-Dollar nicht nur zu konkreten Verbesserungen geführt hat, sondern, was entscheidender ist, zu Veränderungen in der Mentalität, von Resignation und Apathie zu einem Bewusstsein über die in ihnen schlummernden Selbsthilfekräfte und des Eigenwerts.

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Kontakte

Die Kontakte zum Pfarrer von ORAS, Msgr. Japzon, und zu den verantwortlichen Mitarbeiterinnen in Kindergarten und Ernährungsprogramm unterhält der Arbeitskreis Philippinen der Gemeinde St. Paul.

Er ist offen für Interessierte. Die Arbeitstreffen finden nach Bedarf etwa alle 6 - 8 Wochen statt.

Kinder in Oras

Durch die Einbeziehung von zwei Nachbarorten in das Hilfsprogramm, durch Teuerungsrate und notwendige Aufstockung der Gehälter beträgt inzwischen die monatliche Überweisung 640 US-Dollar. Davon ist mittelfristig erst ein Teil durch regelmäßig eingehende Spenden abgedeckt.

Weitere Spender werden dringend gebraucht.

Wenn Sie die Partnerschaft finanziell unterstützen möchten, nutzen Sie bitte folgende

Bankverbindung:

Gemeinde St. Paul - Philippinenpartnerschaft,
Städt. Sparkasse Offenbach,
Kto.-Nr. 50555, BLZ 505 500 20

Wir stellen Ihnen gerne eine Spendenquittung aus.

Landarbeiter mit Wasserbüffel auf dem Weg in die Reisfelder

Die Kinder und Eltern von St. Peter von Alcantara in ORAS
danken es Ihnen.

Stand der Information: Mai 2002

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Berichte über Entwicklungen und Aktionen

März 2017

Partnerschaft von St. Paul mit St. Peter von Alcantara

Der Weltgebetstag am 3. März dieses Jahres war ausgerichtet auf die Philippinen. Am Beginn des Gottesdienstes stellte Frau Marianne Müller unsre Partnerschaft mit der katholischen Gemeinde in Oras auf der Insel Samar vor.
Seit 1995 besteht unsere Partnerschaft. Damals waren wir aus Offenbach zu einem Besuch in Oras. Seitdem wird ein Austausch über Freuden und Leiden der Gemeinden gepflegt.
Die Insel Samar liegt ganz im Osten der Philippinen, und die kleine Stadt Oras nochmals dort an der östlichen Pazifikgrenze. Durch diese Lage wird die Insel oft von Taifunen heimgesucht. Sie zählt zu den ärmsten Regionen der Philippinen. Die meisten Menschen sind Fischer oder Bauern.
Wir haben eine Bezugsperson, die in Manila wohnt und gewöhnlich zweimal im Jahr nach Oras reist. St. Paul gibt „Hilfe zur Selbsthilfe“. Durch unsere Geldspende unterstützen wir eine Kindergarten-Vor- schulklasse (5-6-jährige Kinder), eine Kleinkindergruppe (3-4-jährige Kinder), sowie ein Ernährungsprogramm, bei dem ca. 120 Kinder von Montag bis Samstag eine warme Mahlzeit erhalten. Wir finanzieren die Erzieherinnen und das Schulmaterial. Die Mütter helfen bei der Zubereitung und Ausgabe der Mahlzeiten. Die Einrichtung ist sehr beliebt. Die vielen Neuanmeldungen erfordern mittlerweile, dass doppelzügig d.h. vormittags und nachmittags unterrichtet wird. In unserem Projekt durch unsere Koordinatorin lernen seit ein paar Jahren die Mütter verschiedene Techniken: Kräuterseife herstellen, Heilsalben anrühren für die parasitären Hauterkrankungen der Kinder, Dächer flechten aus Palmblätter u.v.m.
Wir sind froh, dass wir durch Gemeindemitglieder von St. Paul über eine so lange Zeit die Partnerschaft verwirklichen konnten. Mit uns freuen sich die in Oras von der Partnerschaft Erreichten. Wir hoffen, dass auch in Zukunft die Partnerschaft Bestand hat. Wer Interesse hat, zum Philippinenkreis zu kommen und/oder das Projekt finanziell zu unterstützen, ist herzlich dazu eingeladen.

Maria Bedel, Marianne Müller

Philippinenkonto: IBAN: DE29 5055 0020 0000 0505 55

01.07.2016

Aktuelle Bilder von unserer Partnergemeinde
Oras auf den Philippinen

Nach langer Zeit dürfen wir uns wieder freuen über ein paar neue Bilder, die diese Woche von den Philippinen kamen und unseren Partner-Kindergarten zeigen mit den Kindern und Erzieherinnen, wahrscheinlich bei der Feier, die immer stattfindet, wenn die Kinder vom Kindergarten in die Schule kommen..

Februar 2016

Dank aus Oras auf den Philippinen
an unsere Gemeinde

Kinder in unserer Partnergemeinde OrasZum Jahresbeginn schickte uns Frau Zenaida Mique aus Manila, die unsere Koordinatorin in der Partnerschaft mit der Kindertagesstätte in Oras auf den Philippinen ist, ganz herzliche Grüße. Sie ist sehr dankbar für unsere Hilfe.
Zenaida bedankt sich auch im Namen der Menschen in Oras für das große Engagement unsrer Gemeinde.
Wir konnten auch im vergangenen Jahr für drei Kindertagesstätten, das bedeutet für ca. 100 Kinder, täglich ein warmes Mittagessen bezahlen. Die meisten Kinder können durch unsere Hilfe auch an einem Vorschulprogramm teilnehmen. Die Löhne für die Erzieherinnen und Lehrer werden auch von unsrer Gemeinde übernommen.

Die Menschen sind sehr arm. Sie leben vom Fischfang, der oft nicht zum Überleben reicht.
Immer wieder wird die Insel Samar, auf der Oras liegt, von Umweltkatastrophen heimgesucht. Dabei werden oft die Hütten durch die starken Orkane zerstört. Das bedeutet für viele Familien, dass sie wieder neu anfangen müssen.
Wie Zenaida uns mitteilt, ist unser Engagement für die Familien eine große Hilfe, denn das Einkommen der Menschen hängt auch von der Umwelt ab.
Unsere Hilfe ist ein Zeichen der Hilfe zur Selbsthilfe.
Lassen Sie uns auch weiterhin solidarisch mit den Menschen in Oras einen Weg der Solidarität gehen.

Maria Bedel


Zenaida Mique im Gottesdienst am 2. Oktober 2011September / Oktober 2011

Besuch aus den Philippinen

erwartete unsere Gemeinde in der Zeit vom 29.9. – 3.10.2011.

Frau Zenaida Mique,
Mittelsperson zwischen unserer Partnergemeinde Oras und uns, ist uns seit Jahren vertraut. Durch ihre fachliche Begleitung der verschiedenen Projekte in der Gemeinde Oras und ihre Berichte über Geschehnisse dort und im Land allgemein hat sie eine wichtige Position inne.

Am Sonntag, den 2. Oktober hielt sie in den beiden Gottesdiensten eine kurze Ansprache (Foto).
Anschließend (ca.12:30 Uhr) war die Gemeinde zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Gegen eine Spende von 6,- Euro wurde ein Reisgericht mit Hühnerfleisch serviert. An Hand von Videoaufnahmen bzw. Dias berichtete Frau Mique über das konkrete Leben in unserer Partnergemeinde.


Oktober 2010

Mittagessen zu Gunsten der Kindertagesstätte in Oras

Der Philippinenkreis lud am 24.10.2010, dem Weltmissionssonntag, nach dem 11:30-Uhr-Gottesdienst zum Gemeinde-Essen ein. Es gab Matjesheringe mit Pellkartoffeln und zwei verschiedenen Soßen - alles von Marianne und Karl-Heinz Müller wunderbar gekocht und vorbereitet. Die Veranstaltung war gut besucht.
Frau Steven vom Philippinenkreis informierte nach dem Essen über den neuesten Stande unserer Gemeindepartnerschaft auf den Philippinen mit Bildern.
Der Erlös des Essens ist zu Gunsten der Kindertagesstätte in Oras.

Gemeinde-Essen am Weltmissionssonntag und Information über unsere Partnergemeinde in Oras


Mai 2010

Damit Ihr Hoffnung habt - Brief aus unserer Partnergemeinde

In diesen Tagen haben uns Schlagzeilen das Land in Erinnerung gerufen, aus dem uns Menschen näher gekommen sind, - am Wochenende gab es dort Wahlen für eine neue Regierung, mit blutigen Zwischenfällen.
Nicht der einzige Faktor, der für viele Philippinos das tägliche Überleben zum Problem werden lässt: El Niño, das periodisch sich wiederholende Naturphänomen, ist in diesem Jahr von einer verheerenden Trockenheit begleitet, das u.a. Missernten mit erheblichen Preissteigerungen der Grundnahrungsmittel sowie Wasserverknappung und Ausfälle in der elektrischen Versorgung bedingt. Verschlechterungen des Wechselkurses zwischen Euro und Peso sind ein weiterer Faktor dafür, dass unsere regelmäßigen Überweisungen den Bedarf der von uns geförderten Projekte (u.a. die Speisung von 120 Kindern in drei Dörfern) nicht mehr abdecken. Aber die regelmäßig hier eingehenden Spenden lassen eine Erhöhung (noch?) nicht zu!

Der fünf Seiten lange jüngste Bericht unserer Bezugsperson Zenaida Mique veranschaulicht aber auch Erfreuliches: Die im letzten Jahr von Zenaida vermittelte Technik der Salbenherstellung zur Bekämpfung parasitärer Hauterkrankungen der Kinder war von Erfolg gekrönt. Die Seifen- und Spülmittelherstellung in Dörfern rund um Oras ist inzwischen zum Renner geworden.
Zenaida berichtet stolz, dass sie bei in USA lebenden Landsleuten finanzielle Förderer für unser Projekt in Oras gefunden hat, - eine neue Dimension der von uns angestrebten Selbsthilfe!

„Damit Ihr Hoffnung habt“, - das Motto des ökumenischen Kirchentags ist quasi der rote Faden, der – aller sich abzeichnenden Schwierigkeiten zum Trotz – den Bericht durchzieht und gleichzeitig das Fazit unserer Partnerschaft bezeichnet: denn Oras mit den umgebenden Dörfern verdankt der Verbundenheit mit unserer Gemeinde die Erfahrung, nicht alleingelassen zu sein und die nun im 15. Jahr erfahrene Unterstützung hat sie ihrer Apathie und Schicksalergebenheit ein Stück weit entrissen.

Friederike Steven


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Artikel im Pfarrbrief vom 1. Adventssonntag 2009

Kindern den Zugang zum Wissen ermöglichen,
den Weg zu einer besseren Zukunft bereiten!!

In diesen Wünschen liegt unser Anspruch für unsere Partnergemeinde in Oras auf den Philippinen.
Wir begleiten in der Kirchengemeinde von Oras auf der Insel Samar eine Vorschule zur Vorbereitung auf die Grundschule und eine Kleinkindergruppe. Für diese Schulungen finanzieren wir das Lehrpersonal und das Schulmaterial für die Kinder. Viele Eltern suchen einen Platz für ihre Kinder, da das Schulungsprogramm bei der Bevölkerung sehr hoch bewertet wird. In jedem Jahr muss die Leiterin der Vorschule viele Eltern abweisen. In diesem Jahr konnten 44 Schüler/innen und 51 Kleinkinder aufgenommen werden. Das ging nur, da die beiden Lehrerinnen bereit waren mehr Schulstunden zu übernehmen. Es ist bekannt, dass in der Vorschule eine hervorragende Leistung geboten wird. Ganz wichtig ist auch, dass für die Eltern immer wieder Begleitprogramme angeboten werden. In diesen Programmen geht es um Erziehungsarbeit und Gesundheitserziehung.
Außer diesen Vorschulen finanziert unsere Gemeinde noch Ernährungsprogramme für 3 außen liegende Gemeinden (Slums). Insgesamt werden dort in diesem Jahr 112 Kinder ernährt. Die meisten der Kinder sind erheblich mangel- und unterernährt. Das Ernährungsprogramm wird von montags bis samstags angeboten. Es wird sehr großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung gelegt. Viele der Kinder leiden auch an verschiedenen Hautkrankheiten. Selbst Säuglinge sind davon betroffen. Unsere Koordinatorin Frau Zenaida Mique, die alle Programme in Oras begleitet, bot mit den Mitarbeiterinnen ein Schulungsprogramm für die Eltern zu diesem Problem an. Es ging um die Herstellung einer Seife, die aus Heilkräutern hergestellt wird. Diese Pflanzenarten haben sich wissenschaftlich bewährt. Nach einer medizinischen Schulung konnte die in der Gruppe hergestellte Seife ausgeteilt werden. Da das Schulungsprogramm so erfolgreich war, beschlossen Frau Mique und die Mütter mit den Naturprodukten, die aus der Gegend stammen, nun auch noch eine Kräutersalbe herzustellen. Da viele Kinder die Hautkrankheiten durch die Müllprobleme, durch den im Meer angespülten Müll, bekommen, erfolgte auch noch eine weitere Gesundheitserziehung der Mütter, deren Lebensraum am Meer liegt.
Wie uns mitgeteilt wurde, sind die Speisungszentren zu klein und die Schäden der letzten Taifune müssen repariert werden. Alle drei Zentren sind betroffen. Während der Regenzeit konnte des Öfteren das Essen nicht an die Kinder ausgeteilt werden, da das Dach undicht ist.
Die Mitarbeiterinnen und die Elterngruppen haben sich bereit erklärt, die Renovierungsarbeiten so weit wie möglich selbst zu machen. Natürlich fehlt immer wieder das Geld. Wir wurden um finanzielle Hilfe gebeten. Unser Kindergarten hat den Erlös des Martinsfestes zur Verfügung gestellt. Das ist ein schönes Zeichen der Solidarität.
All diese Projekte sind „Hilfe zur Selbsthilfe“. Es ist uns ganz wichtig, dass auch die Eltern von Oras die Partnerschaft mittragen, nur so entsteht keine Abhängigkeit.
Wir alle können dazu beitragen, dass auch die Kinder in Oras eine Chance zu einem besseren Leben haben.

Für den Philippinenkreis
Maria Bedel

Wenn Sie unsere Partnerschaft mit den Philippinen unterstützen wollen:

Kath. Gemeinde St. Paul, Philippinen-Partnerschaft,
Konto Nr. 50555
BLZ 505 500 20
Städt. Sparkasse Offenbach

ab 02/2014:

Städt. Sparkasse Offenbach
IBAN: DE29 5055 0020 0000 0505 55
BIC: HELADEF1OFF


Taifune wüten auf den Philippinen

Nachricht von Zenaida Mique vom 2. und 8. Oktober 2009

Frau Zenaida Mique, zu Hause in Metro-Manila, der 16 Millionenstadt, besucht regelmäßig die von uns unterstützten Projekte in Oras auf der Insel Samar und führt auch Bildungsprogramme mit den Mitarbeiterinnen dort durch.

Diesmal aber berichtet sie „in eigener Sache“, denn sie ist mit betroffen durch die Kalamitäten, die der Taifun Ketsana dort angerichtet hat. Die außergewöhnliche Gewalt dieses Sturms mit Überflutungen, Erdrutschen und Schlammlawinen ging auch bei uns durch die Medien.
Wir von der Arbeitsgruppe Partnerschaft möchten unsere Betroffenheit über das Leid so vieler Bewohner, hauptsächlich der Ärmsten, mit der Gemeinde teilen.

Hier Auszüge aus den Briefen vom 2. und 8. Oktober:
„Die immense Überflutung von Metro-Manila und den angrenzenden Provinzen ist nicht vorstellbar, die Leiden der Opfer nicht zu beschreiben … Das von uns bewohnte Haus liegt glücklicherweise erhöht und wir selbst sind heil davongekommen. Meine Tochter und ihre beiden Kinder waren im 2. Stock ihres Hauses eingeschlossen; das Erdgeschoss stand komplett unter stetig steigenden Wasser- und Schlammfluten. Gottlob wurde am Abend der Regen schwächer und sie konnten sich retten, das Haus räumen und zu uns kommen. Aber viele Häuser in ihrem Dorf wurden komplett durch die zerstörerische Flut weggerissen.
Meines Bruders Haus wurde vollständig unterspült von der Regenflut und dem Schlamm; er und meine Schwägerin konnten mit knapper Not entkommen. Sie schwammen ins Freie und retteten sich in ein Nachbarhaus, das einen 2. Stock besitzt. Alles, was ihnen geblieben war, waren die Kleider, die sie am Leibe trugen, alles andere ist vernichtet …
Die Früchte ihres lebenslangen Arbeitens und Sparens für den Lebensabend (die Rente reicht dazu nicht aus) sind dahin …
Diese ganze Woche lang habe ich mit meinen Kindern, Schwestern, Nichten und Neffen ihnen geholfen, das Haus zu säubern und wieder bewohnbar zu machen, - alle Möbel und Einrichtungsgegenstände sind unbrauchbar geworden … Und so oder ähnlich geht es Millionen anderer Menschen auf den Philippinen. Viele leiden unter Hunger und Krankheiten ohne Unterstützung der Hilfsorganisationen. Diese konzentrieren sich ausschließlich auf die Auffangstationen. Wir helfen mit dem Sammeln von allem, was wir an Kleidung, Nahrung und Bargeld erübrigen können, im betroffenen Dorf meiner Tochter …“

„Der Taifun namens Parma hat Manila zum Glück verschont, aber in den Gebieten von Nordluzon fast eine Woche lang gewütet und Erdrutsche und Schlammlawinen verursacht, die unvorstellbare Schäden verursacht haben. In den ländlichen Gebieten haben die Fluten die Reisernte verhindert und vernichtet. Die Regierung hat im ganzen Land den Notstand ausgerufen. Ich weiß nicht, wie wir uns von diesen Kalamitäten je wieder erholen können, aber die Menschen der Philippinen sind erprobt im Nehmen von unvermeidlichen Katastrophen dieser Art und besitzen das Vertrauen, dass Gott sie in ihrer Not nicht alleine lässt.“

Übrigens traf zwischenzeitlich Frau Miques Bericht über den Fortgang unserer Projekte in Oras ein, über den an anderer Stelle zu berichten sein wird.
So viel bereits heute: der Bedarf an finanzieller Hilfe ist durch den Anstieg der Teuerungsrate für lebensnotwendige Güter gestiegen und wir sind weiterhin auf Spenden angewiesen, wollen wir die Erwartungen an uns nicht enttäuschen.

Falls Sie spenden möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf folgendes Konto:

Philippinenkonto: 50 555
Städt. Sparkasse Offenbach BLZ 505 500 20

Für den Arbeitskreis: Friederike Steven


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Bilder aus Oras vom Februar 2009

Frau Zenaida Mique besuchte Oras Ende Februar und schickte uns diese Bilder:

Offenbach, den 22. Februar 2009

Liebe Mitglieder der Partnerschaft mit Oras / Philippinen!

Damit Sie sich ein Bild machen können, wie wichtig es ist, dass wir auch weiterhin die Partnerschaft mit Oras unterstützen, anbei ein Auszug des letzten Briefes von Zenaida Mique (unsere Koordinatorin in Manila), die in viertel- oder halbjährlichen Abständen nach Oras reist und den Kontakt zwischen uns und den Menschen in Oras begleitet.
Die Menschen sind nach wie vor auf unsere Hilfe angewiesen. Wie aus dem Bericht hervorgeht, werden die Armen immer ärmer. Da die Insel Samar zu den ärmsten Inseln der Philippinen zählt, wird dort die Armut immer größer. Zurzeit erhalten täglich 96 Kinder ein warmes Essen. Die Kinder sind fast alle unter- oder fehlernährt.
Die Kindertagesstätte in Oras ist sehr beliebt, so dass sich immer wieder viele Eltern um einen Platz für ihre Kinder bemühen. Besonders wichtig ist ihnen, dass die Kinder dort auch einen Vorschulunterricht erhalten.
Außer den täglichen Kosten für die Speisung der Kinder zahlen wir auch die Löhne für die Erzieherinnen, Köchinnen und Lehrerinnen. Wir mussten im letzten Jahr wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten die Löhne etwas erhöhen, da es uns ganz wichtig ist, dass die Frauen einen gerechten Lohn erhalten. Außerdem zahlen wir für die Mitarbeiterinnen eine Altersvorsorge.

Zurzeit benötigen wir monatlich ca. € 1.200,--. Um diesen Betrag überweisen zu können, sind wir nach wie vor auf Ihre Spenden angewiesen.

Zenaida schreibt in ihrem letzten Brief an die gesamte Gemeinde:
„Möge der Geist des Teilens, der Liebe, des Friedens und der Solidarität immer mit Euch allen sein. Eure selbstlose Großzügigkeit und Liebe für die Kinder und Menschen in Oras waren uns eine Quelle der Kraft und der Inspiration und ein lebendiges Beispiel , dass Gott überall und immer mit uns ist.“
Auch wir, die Mitglieder des Philippinenkreises schließen uns diesem Wunsch von Zenaida an und danken Ihnen, dass Ihnen das Gebot des Teilens wichtig ist.

Im Namen des Kreises grüße ich Sie ganz herzlich

Kurt Sohns


Hier ein Auszug aus einem Brief (Dezember 2008) von Zenaida Mique, unserer Koordinatorin in Manila, die seit vielen Jahren unsere Partnerschaft in Oras begleitet.

„Insgesamt nehmen 96 Kinder an unserem Speisungsprogramm teil. Aus den beiliegenden Listen könnt Ihr entnehmen, dass eine große Anzahl der Kinder 1. Grades unterernährt oder unterdurchschnittlich ernährt ist. Dies würde unserem Staat Armut und Hunger bestätigen, die seit dem vergangenen Jahr über das Land fegen.
In Berichten heißt es aus verschiedenen Quellen, dass 50% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben und kämpfen zu überleben mit weniger als $ 2,-- für den Tag oder mit mehr oder weniger als 96 Pesos/Tag (Quelle: WHO ctc. Vom 5.11.07 und 18.4.07).

Trotzdem erhebt die Regierung von Präsidentin Arroyo den Anspruch, dass die Behauptung über die Wirtschaft im Angesicht der weitverbreiteten Armut, Hunger und Arbeitslosigkeit in dem Land der Realität nicht entspricht. Die steigende Zahl der obdachlosen Menschen, die auf Straßen und Gehwegen in den Hauptstädten leben, die mehr als 3.000 Philippinen, die täglich das Land verlassen, um im Ausland zu arbeiten, die kürzliche Reis- und Ölkrise und die sich öffnende Lücke zwischen Arm und Reich strafen die Meldungen der derzeitigen Regierung über das Wirtschaftswachstum Lügen.

In den letzten Umfragen wurde über die wachsende Zahl der städtischen Armen (30 Mio. oder 34% der Bevölkerung) und eine Rekordhöhe von 21,5% des sich ausbreitenden Hungers berichtet (Quelle: Soz. Wetterstation Okt.2007). Übersetzt in Zahlen heißt das: ca. 19 Mio. Philippinen leiden an Hunger; haben nichts zu essen. Dies macht es noch schlimmer bei steigender Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung. Die letzte Statistik weist aus, dass ca. 2,8 Mio. Philippinen arbeitslos sind, während 33,7 Mio. oder 36,4 Mio. Voll-Arbeitskräfte gezwungen sind, meistens in Teilzeitstellen vertraglich, gelegentlich und saisonbedingt, beschäftigt zu sein (Quelle: Juni/Juli 2007).

Die politische Situation bleib relativ unsicher, sogar angespannt. 5 kath. Bischöfe haben zum Rücktritt von Präsidentin Gloria Macapagal – Arroya aufgerufen; während eine Gruppe von über 80 früheren leitenden Regierungsbeamten ihren Vertrauensverlust in Arroya erklärt haben, stellten sie ihre Regierungsfähigkeit in Frage, seitdem sie sich inmitten von Korruption und Sachzwängen befindet, um den steigenden Gestank von Korruption in der Verwaltung zu decken.

Die Lage ging aus von schlecht bis schlimmer. Viele Familien ernähren sich jetzt von Reis und sogenanntem Ersatzfleisch, wie Salz, Fischsoße, Sojasoße, Schweinefleischöl, brauner Zucker, Cola oder Kaffee; und die Mütter überleben sogar mit noch weniger als diesem. Sie können sich kein Gemüse, Fisch oder Fleisch mehr leisten, das sie mit Reis essen.
Dies verschlimmert sich weiter bis zu Verknappung von Reis, die das Land seit Juni 2008 plagt. Dies ließ den Preis von Reis auf die Höhe von Pesos 40-50/Kilo steigen. Schlimmer noch, durch die unverminderte Steigung der Ölpreise sind die Preise von elementaren Verbrauchsgütern alle gestiegen. Fertiggerichte wie Nudeln werden mit reichlich Wasser verdünnt, oder eine kleine Büchse Sardinen wird mit reichlich Wasser gekocht und mit reichlich Salz gewürzt. Viele arme Familien betrachten dies als eine volle Mahlzeit, und dies führt zur chronischen Unterernährung. Experten der Nahrungsmittel- und Ernährungsinstitute (FNRI) machen sich Sorgen über die Beliebtheit von salzigem Ersatzfleisch und Fertignudeln mit Natriumgehalt. Sie sagen: Obgleich der Körper durch normale Prozesse wie Schwitzen das Salz ausscheidet, so besteht doch die Möglichkeit, dass mehr Salz als nötig im Körper verbleibt, was dann lebenswichtige Organe, wie Herz und Nieren angreift.
Herzverwandte Krankheiten sind die Nr. 1 der Todesfälle, während nierenverwandte Krankheiten auf Nr. 10 liegen, gemäß der letzten Gesundheitsstatistik.

Die globale Finanzkrise hat begonnen und wird im Land spürbar. Gerade wurden vor kurzem Hunderte philippinische Übersee-Arbeiter, die in verschiedenen Fabriken auf Taiwan gearbeitet haben, wegen Schließung der Fabriken nach Hause geschickt. Heute Abend wurde in den Nachrichten gemeldet, dass 10 Landesbanken Konkurs angemeldet haben und geschlossen wurden. Angesichts der trüben Zukunft des Landes mit der globalen Finanzkrise und der einhergehenden wirtschaftlichen Rezession kann dieser Zustand wie eine dunkle Weihnachtszeit angesehen und empfunden werden. Während vorher die Weihnachtslichter fast alle Häuser festlich beleuchteten, gibt es jetzt nur wenige Häuser mit Weihnachtsbeleuchtung und Dekoration. In den Einkaufsstraßen und Zentren gibt es weniger Käufe, verglichen mit den letzten Jahren. Es wurden niedrigere Verkäufe gmeldet.

Die Folge von Taifunen, die das Land in diesem Jahr (2008) heimsuchten, hat die wirtschaftliche Situation verschlechtert. Erst letzten Samstag wurde in den Nachrichten von Sekundenfluten in Nord- und Ostsamar berichtet (Oras liegt auf der Insel Samar). Die beiden Provinzen haben bereits den Notstand ausgerufen. Rosemarie (Leiterin unsrer KiTa in Oras) hat mir letzten Samstag eine Mitteilung übers Handy zukommen lassen, die bestätigt, dass sie unter einem starken Taifun zu leiden haben und viele Gebiete unter Wasser stehen.“


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Bericht aus den Philippinen vom 16. Dez. 2008

Die Beschreibung der allgemeinen Situation im Lande wie auch die speziell über die Großgemeinde Oras ist eher deprimierend.
Der bereits seit langem anhaltende sozioökonomische Abwärtstrend bezüglich der Bevölkerungsmehrheit (über 50% der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze!) wird durch die weltweit spürbaren Auswirkungen der Bankenkrise noch verstärkt. Von den 36,4 Millionen Beschäftigten im ganzen Land sind 33,7 Millionen nur gelegentlich, etwa als Saisonarbeiter oder in Teilzeitjobs beschäftigt und 2,8 Millionen sind arbeitslos.
Die städtischen Armen sind am stärksten betroffen, 34% der Bevölkerung! Die Zahl der buchstäblich Hungernden hat eine Rekordhöhe von 21,5% erreicht, - 19 Millionen Menschen haben n i c h t s zu essen!
Die Ernährungsbedingungen haben sich allgemein gravierend verschlechtert, z.T. als Ergebnis einer Reisverknappung und wegen der Erhöhung der Spritpreise. Viele Menschen ernähren sich von gesundheitlich bedenklichen Ersatzprodukten auf Fisch-, Sojasoße oder auf Schweineschmalz basierend, verlängert mit reichlich Wasser und gesundheitlich mit bedenklich viel Salz angereichert. Viele Familien können sich Gemüse oder gar Fleisch nicht mehr leisten und essen nur Reis.

Diese Zustände wirken sich auch auf unsere Partnergemeinde aus: die meisten Kinder in den Speisungszentren leiden an Mangel- oder Unterernährung.
Die Gruppen in der KITA sind wieder bis an den Rand der Aufnahmekapazität gefüllt. Zur Verbesserung des Ernährungszustands der Kinder bedarf es einer Einkommensaufbesserung ihrer Eltern, - ein erklärtes Ziel der Bemühungen des Teams vor Ort, zusammen mit Zenaida. Zenaida Mique bedankt sich im Namen aller, die von unserer finanziellen Hilfe profitieren; dies stellt eine „moralische Aufrüstung“ gegen Resignation wie auch eine geistliche Stärkung dar.
Zenaida hat uns dazu zwei passende Poster zukommen lassen, die hinten in der Kirche zu sehen sind.
Ihr Brief endet mit dem Wunsch, dass der Geist des Teilens, der Liebe, des Friedens und der Solidarität immer mit uns allen sei. „Eure Selbstlosigkeit, Großzügigkeit und Liebe für die Kinder und Menschen in Oras ist ihnen Quell der Kraft und Inspiration und lebendiges Beispiel dafür, dass Gott überall und immer mit ihnen ist.“

Wir hoffen, als Gemeinde auch in Zukunft die in uns gesetzten Erwartungen erfüllen zu können, mit der Hilfe aller.

Für den Philippinenkreis - Friederike Steven


Philippinenkonto: Städt.Sparkasse OF, BLZ: 505 500 20, Kto.-Nr.: 50 555


Mai 2008

Nachricht aus unserer Partnergemeinde in Oras

Der jüngste Brief von Zenaida Mique, unserer Projektkoordinatorin, ist vom 27. April datiert. Mitte März hatte sie von Manila aus, wo sie zuhause ist, unsere Partnergemeinde auf der Insel Samar im Südosten des philippinischen Inselarchipels besucht, um bei der Abschlussfeier des Kindergartenjahres mit der Vorschulklasse dabei zu sein. Fotos, die bei der Gelegenheit entstanden sind, hängen mit diesem Bericht an der Stellwand hinten im Kirchenraum oder sind auf der Homepage zu sehen.

Den Schwerpunkt des Berichts bildet die Beschreibung der außergewöhnlichen witterungsbedingten Situation zum Zeitpunkt ihres Besuchs: heftige und kaum unterbrochene Regenfälle seit Februar hatten dort und anderswo in der Provinz der Visayas zu erheblichen Überschwemmungen, besonders in den an Wasserläufen gelegenen Ortsteilen von Oras, geführt. So war z.B. das von uns unterstützte Kinderernährungszentrum in Paypayon komplett fortgespült worden. Wegen der Wichtigkeit der Sicherstellung des regelmäßigen Mittagessens für diese Kinder sorgte die Kommunalverwaltung auf Bitten der Mitarbeiterinnen sofort mit Material und Geldmitteln für einen Ersatzbau.
Durch die Wetterkapriolen kommt es zu beträchtlichen Ernteausfällen auf Samar, die die angespannte Versorgungslage mit Nahrung wegen der Verteuerung von Grundnahrungsmitteln weltweit noch verschärft, von denen Einkommensschwache, gerade auch in den so genannten Entwicklungsländern, in besonderem Maße betroffen sind.

Der Zustand der Straßen ist ein eigenes Kapitel; Schlagloch reiht sich an Schlagloch und macht das Reisen über Land mühevoll und gefährlich. Den extremen Wettersituationen liegt in diesem Jahr das regelmäßig wiederkehrende Phänomen El Niño zugrunde.

Unsere nicht nachlassende Solidarität ist gefragt und bezieht sich auf weitaus mehr als nur auf kontinuierliche Überweisungen zur Unterstützung der Kita und der Ernährungszentren. Die Insel Samar, in einem Gebiet gelegen, das immer wieder von Taifunen heimgesucht wird, verlangt von ihrer Bevölkerung, trotz sich wiederholender Zerstörungen, vor Ort auszuharren und sich unermüdlich den angerichteten Verwüs-tungen zu stellen, gegebenenfalls auch wieder neu anzufangen.

Vor diesem Hintergrund sind Zenaida Miques Worte zu bedenken, mit denen sie ihren Brief schließt:
„Eure finanzielle, moralische und geistliche Unterstützung der Menschen in Oras, besonders der unterernährten Kinder, die von unseren Ernährungszentren profitieren, ist höchst willkommen und notwendig zu diesem Zeitpunkt, zu dem Armut und Hunger im Land immer größere Ausmaße annehmen.

Gott segne Euch alle.
Liebe und Gebet
Zenaida

Für den Philippinenkreis:
Friederike Steven

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Bilder aus Oras - April 2008

Bilder vom Besuch von Zenaida Mique in Oras Ende September 2007

(Die Bilder waren dem im Anschluss beschriebenen September-Bericht beigefügt.)

Post aus der philippinischen Partnergemeinde

Die etwas längere Pause in der Nachrichtenübermittlung über Oras wurde im September kompensiert durch ausführliche Berichterstattung über die von uns unterstützten Projekte.

Im Juni ist in Oras, bereits zum 18. Mal, ein neues Schul- bzw. Kindergartenjahr angelaufen; diesmal sind so viele Kinder wie nie zuvor aufgenommen worden, so dass die Erzieherinnen doppelzügig arbeiten; die Lehrkräfte nehmen diese Mehrarbeit selbstverständlich und ohne Forderung nach einer Erhöhung ihres Gehalts auf sich, dem Elternbegehren nach Aufnahme aller gemeldeten Kinder Vorrang gebend.
Die Qualität ihrer geleisteten Arbeit ist a u c h attraktiv für die obere Mittelschicht der Stadt, die ihnen ihre Kinder anvertrauen. Die besser gestellten Eltern leisten von sich aus einen größeren finanziellen Beitrag als die finanziell Schwachen, für deren Kinder in erster Linie diese Art der Vorschulerziehung ja eingerichtet worden war. Ein von allen gegründeter Eltern-Lehrerverein fühlt sich verantwortlich für das Schulgebäude wie auch für gesellschaftliche Feiern rund um den Kindergarten herum.
In den dreimonatigen großen Ferien führen die Erzieherinnen in abgelegeneren Ortsteilen, in denen die wirtschaftlichen Verhältnisse noch ungünstiger liegen als in dem städtischen Ortskern von Oras, vier Wochen lang Gruppenunterricht für Vorschulkinder durch, die sonst chancenlos blieben. (In den Philippinen insgesamt profitieren nur 15% der Kinder im Vorschulalter von einer kindergartenähnlichen Erziehung.)
Auch das Ernährungsprogramm, seit einigen Jahren auf die ärmsten Ortsteile begrenzt, wird nach wie vor durchgeführt. Aufgrund der desolaten politischen wie wirtschaftlichen Lage im Land flammen auf der Insel Samar wie auch anderswo die ehedem unter Präsident Marcos verbreiteten Aufstände von Rebellen wieder auf. Die bergigen Regionen, beliebte Rückzugsgebiete der Aufständischen, werden von vielen dort Ansässigen verlassen, die in dem Ortskern und angrenzenden Ortsteilen ein mittelloses Dasein fristen. Deren Kinder erweitern die Gruppe derer, die vom Ernährungsprogramm profitieren.
Es gäbe noch mehr zu berichten über den Fortgang des Dorfapothekenprogramms und über die existenzsichernden Projekte (Kräuterseifen- und Kokosölherstellung).

Anlässlich des Weltmissionssonntags Ende Oktober wird ein Gemeindeessen mit sich anschließender Informationsveranstaltung zu Oras stattfinden, mit Aufzeichnungen aus der Kita und anderem, bei der die unterstützten Projekte im Detail zur Sprache kommen können.

Friederike Steven

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September 2007

Abschlussfeier des Kindergartens und der Vorschule
unserer Partnergemeinde in Oras im März 2007!

In diesem Jahr dürfen wir uns freuen über einige Bilder von dem großen bunten Fest, die uns Frau Zenaida Mique geschickt hat.

Im Programmheft zu der Veranstaltung ist der Partnergemeinde St. Paul in Offenbach ein herzlicher Dank ausgesprochen für die finanzielle und moralische Unterstützung des Kindergartens und des Ernährungsprogramms.


Die Bühne, mit Divina (re), der Lehrerin für Krankenpflege,
und Berlinda, die sich um die Dorfapotheken kümmert


Eltern, die beim Dekorieren
der Bühne mithelfen


Rosemarie, die den Dekorationen
den letzten Schliff gibt

Eltern beim Herstellen von Papierblumen
zur Dekoration

Divinas Tochter, die zur Abschlussklasse gehört,
zusammen mit einer Klassenkameradin

Mana Rosa,
eine der Helferinnen des Ernährungsprogramms

Die Kirche St. Peter der Pfarrei Alcantara

Die Abschluss-Kinder mit ihren Eltern

Vorbereitung zum Singen

Alle beim Singen

beim Tanzen

Wenn Sie das Projekt unterstützen wollen, hier unsere Bankverbindung:

Kath. Gemeinde St. Paul Offb., Philippinenpartnerschaft
Städt. Sparkasse Offenbach, Konto Nr. 50 555, BLZ 505 500 20.

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Juni 2006

Abschlussfeier des Kindergartens und der Vorschule
unserer Partnergemeinde in Oras!

70 Kinder wurden erfolgreich aus der Vorschule und dem Kindergarten mit einem großen Fest entlassen. Das Fest begann mit einem Dankgottesdienst. Die Eltern, deren Kinder in den Gemeindekindergarten gehen können, sind sehr dankbar. Es besteht eine große Nachfrage auf einen Platz in dieser Kindertagesstätte. Wie es Tradition ist, wurden auch in diesem Jahr viele Tänze und Spiele aufgeführt. Die Eltern der Kinder brachten Essen und Getränke mit, das mit allen geteilt wurde. Wie uns Frau Zenaida Mique (unsere Koordinatorin), die das Fest mitfeierte, mitteilte, war es ein großes Fest mit viel Freude für die Kinder, Eltern und Erzieherinnen.

Das neue Schuljahr beginnt am 5. Juni. Das Ernährungsprogramm für die „Nichtschul-Kinder“ wurde auch während der Ferien weitergeführt. Insgesamt nahmen 82 Kinder daran teil. Für größere Jungen und Mädchen wurde in dieser Zeit Unterricht in Religion und Katechismus erteilt.

Für die Frauen wird jetzt ein Kurs zur Kräuterseifenherstellung angeboten. Der Wunsch zu diesem Kurs kommt von den Müttern der Kinder.

Das Projekt der Dorfapotheken läuft sehr gut. Es bedarf aber auch immer wieder neuer Schulungen, die für Frau Mique sehr aufwendig sind, da die Apotheken doch im größeren Umkreis von Oras liegen.

Bei ihrem letzten Besuch (im November 2005) hier in Offenbach besprachen wir mit Frau Mique, ob die Löhne für die Erzieherinnen noch ausreichend sind. Sie verneinte unsere Frage und teilte uns mit, dass es immer schwieriger würde, in Oras zu überleben. Die Lebenshaltungskosten würden immer mehr steigen. Da wir immer wieder einmal großzügige Spenden aus unsrer Gemeinde für die Partnerschaft erhalten, konnten wir die Gehälter ab 1. Januar 2006 für das gesamte Personal erhöhen. Für uns ist es wichtig, dass alle Mitarbeiterinnen einen gerechten Lohn erhalten. Außerdem konnten wir einen finanziellen Beitrag zu einer Altersvorsorge für das Personal übernehmen.
Wie uns Frau Mique mitteilte, war das Personal über diese Gehaltserhöhung sehr erfreut. Sie bedanken sich ganz besonders bei den Gemeindemitgliedern von St. Paul, die es ermöglichen, dass ihr Überleben ein bisschen leichter wird.

Die Kinder und die Erzieherinnen unsrer Partnergemeinde in Oras grüßen unsere Gemeinde ganz herzlich. Sie sind dankbar für unsere nicht nachlassende Unterstützung. Dies bedeute eine große Hilfe für ihre Familien. Alle Spenderinnen und Spender schließen sie in ihr Beten ein.

Lassen Sie uns auch weiterhin diesen Weg der gelebten Solidarität weitergehen, damit das Leben der Kinder in Oras lebenswerter und hoffnungsvoller wird.

Für den Philippinenkreis
Maria Bedel

Wenn Sie das Projekt unterstützen wollen, hier unsere Bankverbindung:

Kath. Gemeinde St. Paul Offb., Philippinenpartnerschaft
Städt. Sparkasse Offenbach, Konto Nr. 50 555, BLZ 505 500 20.


Nachricht von Zenaida Mique
- Philippinen-Partnerschaft


Februar 2006

EINE MELDUNG DER NACHRICHTENSENDUNG ergänzt von einer Beobachterin vor Ort

Bilder des Grauens – seien sie von Naturkatastrophen oder von Menschen gemachten Unglücken und ihren Opfern – werden uns über die Medien täglich frei Haus geliefert. So wurde am 4. Februar berichtet, dass in der philippinischen Hauptstadt Manila in einer Menschenansammlung unmittelbar vor dem Tor eines Sportstadions 74 Menschen durch nachdrängende Massen auf tragische Weise zu Tode kamen. Von Zenaida Mique, unserer Verbindungsfrau zu unserer Partnergemeinde in Oras, aber in Manila lebend, - sie hatte uns erst vor zwei Monaten hier besucht – erfuhren wir in einer E-Mail, w i e tragisch sie dies Geschehen beurteilt:

Im Stadion sollte am Samstag, den 4. Februar, eine Show mit vielen Künstlern stattfinden, verbunden mit einer Lotterie für attraktive Geld- und Sachpreise und dazu sollten unter den Besuchern freie Lose verteilt werden. Vielen der unter dem Existenzminimum lebenden Bewohnern Manilas erschien dies als d i e Chance, mit einem Quäntchen Glück ihrem verzweifelten Elend entfliehen zu können. Diejenigen, die dem Eingangstor am nächsten waren, hatten sich bereits 3 Tage zuvor, am 1. Februar, angestellt, um nur ja der Ergatterung eines der freien Lose sicher zu gehen; drei lange Tage in der Hitze, dem Staub und Gestank der City, um von anderen, ebenfalls glücksuchenden Slumbewohnern, unwillentlich totgetrampelt zu werden. Sie waren fast ausnahmslos arme alte Frauen.

Zenaida musste ihrem Impuls nachgeben, ihre Trauer und Erschütterung hierüber mit uns zu teilen und bittet um unser G e b e t  für diese Armen. Sie schließt ihren Brief mit dem Ausdruck der Hoffnung, dass ihnen im Reich des Herrn der Friede und das Glück zuteil werde, was ihnen hier auf Erden verwehrt war.

Lassen wir uns anrühren von ihrer Mitmenschlichkeit.

Friedericke Steven

April 2005

Auf den Stellwänden im hinteren Kirchenraum können Sie sich neue Bilder anschauen.

Es sind Bilder von:

· Der Kindertagesstätte der Kirchengemeinde in Oras
· Speisung der Kinder von zwei Ortsteilen in Oras
· von den Dorfapotheken
· von dem Schulungsprogramm der Mitarbeiterinnen
· sowie einige Bilder vom Besuch von Frau Zenaida Mique bei uns in St. Paul.

Es sind hoffnungsvolle Bilder, die uns zeigen, dass es gut und wichtig ist, solidarisch mit den Menschen in Oras einen Weg zu gehen.

Für den Philippinenkreis

Maria Bedel

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19. Dezember 2004

Gute Nachrichten von denPhilippinen!!

Gemeindepartnerschaft:
St. Peter von Alcantara-Oras und St. Paul-Offenbach

Seit mehreren Jahren konnte unsere Gemeindepartnerschaft wieder durch den persönlichen Kontakt mit unserer Koordinatorin Frau Zenaida Mique bereichert werden.

Frau Mique hat während des dreiwöchigen Aufenthaltes in Deutschland sowohl unsere Gemeinde als auch die Stadt Offenbach näher kennengelernt und so das gegenseitige Wissen voneinander nicht nur für uns, sondern auch für sich selbst vertiefen können.

Besuche im Altenheim, im Kindergarten, bei den Jugendgruppen, am Gemeindenachmittag, bei der Gepa-Organisation und viele Gespräche und Treffen mit dem Philippinen-Arbeitskreis haben Frau Mique unseren Lebenskreis und die damit verbundenen Freuden und Leiden gezeigt und tiefe Einblicke ermöglicht.

Frau Mique hat uns aber auch viel Neues und Erfreuliches aus Oras mitgebracht, was uns ermuntert, die Partnerschaft auch weiterhin aufrecht zu erhalten und mit immer neuem Leben zu erfüllen.

Die Gemeinde St. Paul unterstützt seit vielen Jahren mehrere Projekte in der Stadt Oras auf den Philippinen mit der dortigen Gemeinde St. Peter von Alcantara.

Das erste gemeinsame Projekt der beiden Gemeinden ist die Vorschulkinderspeisung und Erziehung. Mittlerweile werden an verschiedenen Stellen der flächenmäßig sehr großen Gemeinde über 200 Kinder ernährt und betreut. Dies ermöglicht den Kindern ihre Chancen auf Bildung und körperliches Wohlerge-hen für die Zukunft zu nutzen, was ihnen sonst nicht möglich wäre.
Darüber hinaus werden in den letzten Jahren Projekte angestoßen und weitergeführt, die auch die ökonomische Situation der Eltern verbessern.
So ist die Produktion von Nipa-Matten für den Hausbau ins Leben gerufen worden, ferner ein Nähprogramm zur Kleiderherstellung.
Ein Programm von Gesundheitsfürsorge, bestehend aus Vermittlung von Kenntnissen in Massage und Entspannungsübungen.
Ein ganz großes Projekt ist das der Dorfapotheken (Botika).
Dank einer großen Einzelspende aus unserer Pfarrei ist es möglich gewesen 5 Botikas zu gründen, die mittlerweile um 3 weitere erweitert werden konnten.
Diese Botikas geben an die arme Bevölkerung vor Ort Medizin zu einem Bruchteil des Preises einer staatlichen Apotheke ab. Tabletten werden auch einzeln abgegeben, z.B. 1 Peso für 1 Tablette in der Botika, 5 Pesos für eine Tablette in der staatlichen Apotheke.

Dies zeigt wie wichtig und segensreich die Partnerschaft zwischen unseren Gemeinden und den damit verbundenen Spenden in den Philippinen ist.

Als neues Projekt wird im kommenden Jahr die Produktion von Kokosmilchseife begonnen.
Wir sind hoffnungsvoll, dass diese Seife durch den Arbeitskreis 2005 zum Kauf angeboten werden kann und wir Ihnen damit ein gutes, ökologisch ein-wandfreies Produkt aus der "Einen Welt" zum beiderseitigen Nutzen zur Verfügung stellen werden.

All diese Projekte werden durch St. Paul seit Jahren, dank ihrer Spendenbereitschaft, mit ca. 10.000,00 € pro Jahr unterstützt.

Wir bitten Sie auch um ihre Unterstützung bei der gemeinsamen Sache in der Zukunft und wünschen Ihnen mit den ausdrücklichen, herzlichen Grüßen von Frau Zenaida Mique ein frohes, segensreiches Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2005.

Philippinnen-Arbeitskreis
N. Fleckenstein

PS: Mehr über unsere Partnerschaft Philippinnen erfahren Sie von den Info-Wänden, die im neuen Jahr in der Kirche aufgestellt werden.

Besuch aus den Philippinen

Zenaida Mique, die uns seit vielen Jahren persönlich vertraute Expertin für ländliche Entwicklung und Gemeinwesenarbeit aus Manila, war bei uns zu Gast in der Zeit vom 20. – 26. November und vom 5. -10. Dezember. Sie stattete u.a. unserer Kita einen Besuch ab, nahm am Seniorennachmittag der Gemeinde teil, lernte unsere Kinder- und Jugendarbeit und soziale Projekte in der Gemeinde wie in der Stadt kennen.

Am Sonntag, den 5. Dezember nahm sie am 11:30-Uhr-Gottesdienst teil. Anschließend war die Gemeinde zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Gegen eine Spende von 5,- € für die Arbeit in Oras gab es Sauerkraut mit Rippchen und anschließend Kaffee und Kuchen .
Frau Mique berichtete anhand von Videoaufnahmen und Dias sowohl über das Ernährungsprogramm für Kinder, die Kitaarbeit wie den Aufbau der 8 Dorfapotheken.

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Im März 2004

Aus dem Pfarrgemeinderat

Wir laden immer wieder gerne Mitglieder der Gruppen und Kreise unserer Gemeinde zu unserer Pfarrgemeinderatssitzung ein, um einander vertraut zu werden und zu erfahren, was dort geschieht.

Bei unserer letzten Zusammenkunft gab uns Frau Bedel einen eindrucksvollen Bericht über die Partnerschaft mit den Menschen in Oras, einer kleinen Stadt auf der Insel Samar, die ganz im Osten der Philippinen liegt. Die Insel Samar gehört zu den Regionen, in denen die Armut besonders groß ist.

Die Partnerschaft mit den Menschen in Oras versteht sich als ein Austausch zwischen verschiedenen Lebenswirklichkeiten und Kulturen, als eine Möglichkeit, voneinander zu lernen. Es geht nicht darum, Abhängigkeiten mit dem Geldbeutel zu schaffen. Gewiss, die Menschen in Oras benötigen immer auch finanzielle Hilfe, aber diese Hilfe ist als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht, als Starthilfe, sie will eigenverantwortliches Handeln ermöglichen. Wenn zum Beispiel mit unseren finanziellen Mitteln dafür gesorgt wurde, dass die Kinder des Kindergartens täglich eine warme Mahlzeit einnehmen konnten, so wird darauf geachtet, dass auch die Eltern der Kinder sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten finanziell daran beteiligen, sei der Betrag auch noch so gering. Auch in anderen Bereichen geht es darum, Eigeninitiative zu fördern, um sich selber helfen zu können. Von dem Erlös unseres Pfarrfestes wurden vor einigen Jahren zwei Nähmaschinen angeschafft und Nähkurse eingerichtet. Ferner wurden die Menschen ermutigt, Kerzen selbst herzustellen, weil viele Menschen über keinen Strom verfügen.
Im letzten Jahr wurden fünf Apotheken mit dem Startkapital eines Brautpaares aus unserer Gemeinde errichtet, das sich als Hochzeitsgeschenk eine Spende für die Philippinen gewünscht hatte.

Die Partnerschaft wird vor Ort von Frau Zenaida Mique begleitet und koordiniert. Sie trägt mit großem Einsatz und Rat sehr viel zum Gelingen der Partnerschaft bei und unterrichtet den Arbeitskreis in regelmäßigen Briefen über den aktuellen Stand.
Frau Mique wird in der letzten Novemberwoche in unserer Gemeinde zu Gast sein.

Auch in unserem Land gibt es Armut. Und unsere Gemeinde setzt sich mit der Beteiligung an der Aktion „Essen und Wärme“ dafür ein, dass Armut vor Ort gelindert wird. Aber wir sollten auch nicht den Blick verlieren, dass es an anderen Orten der Welt Menschen gibt, die nicht einmal das Nötigste haben, um zu überleben. Und wir sollten uns dessen bewusst sein, dass wir mit unserer Weltwirtschaftsordnung, die den Ländern der so genannten Dritten Welt allzu oft keine fairen Preise für ihre Waren zukommen lässt, mit dazu beitragen, dass Armut erzeugt wird.
Der „Philippinen-Kreis“ in unserer Gemeinde leistet einen wichtigen Beitrag, um die Lebensbedingungen der Menschen in einem kleinen Teil der so genannten Dritten Welt zu verbessern.

Kleine oder größere Spenden sind herzlich willkommen.

Bernhard Wenzel

02. März 2004

Gute Nachrichten von den Philippinen !!


Gemeindepartnerschaft:
St. Peter von Alcantara, Oras und St. Paul, Offenbach

Am 23.02.2004 traf sich der Philippinen-Arbeitskreis St. Paul und diskutierte die von unseren Partnern zugesandten Nachrichten, die von unseren Arbeitskreismitgliedern Karin Helfrich und Friedericke Steven in stundenlanger Arbeit vom Englischen ins Deutsche übersetzt wurden; insgesamt 15 Seiten.
Wir halten die Nachrichten für so wichtig, dass der Arbeitskreis beschloss seiner Gemeinde eine Zusammenfassung zur Kenntnis zu geben und auch eine Aussicht auf die künftige Planung mitzuteilen.

Im Zeitraum von 2 Monaten erhielten wir Briefe von unserer Koordinatorin Zenaida; dem Pfarrer von St. Peter von Alcantara und von Rosemarie Liad, Kindergartenleiterin in Oras.

1. Apotheken

Unsere Koordinatorin Zenaida berichtet ausführlich zum Projekt Apotheken:
Mittlerweile sind insgesamt 5 Apotheken in und um Oras, der Stadt, in der die Gemeinde St. Peter von Alcantara ansässig ist, eröffnet worden.
Alle Apotheken arbeiten mit einem kleinen Gewinn, obwohl die Preise günstiger sind als in staatlichen Apotheken.
Ein weiterer Vorteil für die Bevölkerung liegt in der örtlichen Nähe. Es entfallen Anfahrwege von bis zu 2 Stunden mit dem Boot und Fahrkosten von bis zu 1,00 €, was für die Kranken ein sehr hoher Betrag ist, der selten im Budget einfach verfügbar ist.

1 Mittagessen für 1 Kind kostet etwa 0,025 €.

Selbstverständlich gibt es auch Anlaufschwierigkeiten beim Betreiben der Apotheken, aber diese werden von unserer Koordinatorin und den Apotheken-Komitees zusammen gelöst.
Eine Apotheke hat bis zu 27 Komitee-Mitglieder.

2. Vorschulprogramm in Oras

Das Vorschulprogramm in Oras wird auch 2004 weitergeführt, aber ohne Ernährungsprogramm, weil dies direkt in Oras nicht mehr notwendig ist.
Trotzdem lagen insgesamt 105 Anmeldungen vor, um den Kindern eine gute Vorschulerziehung angedeihen zu lassen.

Für 62 Kinder im Alter von 2 - 5 Jahren,
für 43 Kinder im Alter von 6 - 7 Jahren .

Die Schulräumlichkeiten in Oras wurden renoviert.
Der Fußboden gefliest und die Wände frisch gestrichen.

3. Vorschulprogramm außerhalb Oras

Das Vorschulprogramm außerhalb Oras wird in 4 armen Vorort-Gemeinden, jedoch mit Ernährungsprogramm ebenfalls weiter durchgeführt.

Es werden ca. 200 Kinder betreut und ernährt, wobei die Eltern der Kinder helfen beim Essen austeilen, spülen und Kinder beaufsichtigen.

4. Naturkatastrophen

Obwohl ein Hurrikan im Gebiet von Oras durchzog und auch ein schweres Erdbeben der Stärke 6,6 sich ereignete, sind an den Gebäuden unserer Partner keine Schäden entstanden. Hierüber haben sich unsere Partner sehr erfreut geäußert. Wir können uns nur anschließen.

5. Lebensunterhaltsprogramm

Das von uns ebenfalls unterstützte Lebensunterhaltsprogramm findet seine Fortsetzung im Schneiderei-Programm.
2 x die Woche werden interessierte Frauen beim Herstellen von Kleidung unterrichtet und ausgebildet. Die anderen Projekte, wie Kerzenherstellung und Flechtmattenherstellung, werden je nach Saison fortgeführt.

6. Außerplanmäßige Aktion

Über das laufende Programm hinaus ist es dem Pfarrer Msg. Japson möglich gewesen durch sparsame Hauhaltsführung 2 Satz Schuluniformen für die Vorschulkinder anzuschaffen und zwar für einen Betrag von 40,00 € pro Schulklasse.

7. Kindergartenkinderpartnerschaft

Die Kindergartenkinder von Offenbach stehen in einem ständigen Kontakt mit den Kindern in Oras, in dem Malereien, Fotos, Glückwunschkarten oder Zeichnungen und Gebasteltes ausgetauscht werden.
So war es z.B. möglich, als Erlös der letzten Kindergartenfeier von St. Paul zusätzlich 800,00 € der Gemeinde St. Peter v. Alcantara zu überweisen, um die gute Entwicklung der Kinder auf den Philippinen noch mehr zu verbessern.

8. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten auf den Philippinen fördern, ja zwingen sogar das Engagement für die Armen und Unterprivilegierten.
Deshalb hat uns die Benediktinerschwester Sr. Alice OSB, die unsere ersten Projekte vor mehr als 10 Jahren unterstützte und ausführte (Projektname Tabon 3) angefragt, ob wir ihr nicht bei ihrer Arbeit auf diesem Felde helfen könnten.
Da wir auch von anderer Seite Informationen haben, dass "hier etwas getan" werden muss, wollen wir mit Sr. Alice in Kontakt treten und sie fragen, wie wir ihr in ihrem Projekt helfen können.

9. Information von St. Paul zu den Philippinen

Schließlich möchte ich auch noch auf die Aktionen und themenbezogenen Gottesdienste hinweisen, bei denen der Arbeitskreis Philippinen die Aufmerksamkeit und das Interesse der Gemeinde auf den Themenkreis "Philippinen" lenkt.

Frau Bedel informiert mehrere Male pro Jahr unsere philippinischen Partner von unserem Leben in Deutschland mit all unseren Freuden und Nöten.


Abschließend möchten wir uns, der "Arbeitskreis Philippinen", für ihre Bereitschaft zu spenden und damit die Arbeit vieler Beteiligten zu unterstützen, bedanken.

Das Geben und Nehmen zweier weit voneinander lebender Gemeinden kann sich nur so richtig entwickeln bzw. weiterentwickeln.

Wir sind hoffnungsfroh, dass Sie unsere Arbeit auch weiterhin so solidarisch unterstützen werden.

Deshalb laden wir alle Interessierten nochmals zu unseren offenen Treffen, die im Pfarrbrief jeweils rechtzeitig bekannt gegeben werden, ein.

Spendenkonto: Städt. Spark., Offenbach/Main
BLZ: 505 500 20 Kto.-Nr.: 50555


Für den Philippinenarbeitskreis

Norbert Fleckenstein

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Ende September 2003

Erntedank

Es ist gut und wichtig, dass wir Gott danken für die Früchte unsrer Erde, die wir ernten können. Dies ist für viele Menschen unsrer Welt nicht selbstverständlich. Es waren viele Gaben, die von den Mitarbeiterinnen unsrer Kindertagesstätte mit viel Liebe in der Kirche ausgelegt wurden. Dafür danken wir ganz herzlich. Danken möchten wir auch den Eltern der Kinder, die die Früchte und das Gemüse gespendet haben.

Erntedank bedeutet ja: danken und teilen!
Die Erntedankgaben wurden nach dem 11:30-Uhr Gottesdienst gegen eine Spende für unsere Philippinenpartnerschaft zum Mitnehmen angeboten. Dies gab einen Erlös von € 280,20.

Das Teilen mit den Kindern von Oras ist ein Zeichen gelebter Solidarität.Erntedank 2003 in St. Paul
Mit dieser Solidarität tragen wir dazu bei, dass die Kinder auch weiterhin täglich ein warmes Mittagessen bekommen.

Wir, der Philippinenkreis, vertrauen darauf, dass die Partnerschaft mit den Kindern von Oras auch weiterhin materiell und ideell von der Gemeinde mitgetragen wird.

Ihnen allen nochmals vielen Dank für Ihre Solidarität mit den Kindern in Oras.

Für den Philippinenkreis:

Maria Bedel

im Juli 2003

Gute Nachrichten von den Philippinen !!

Gemeindepartnerschaft:
St. Peter von Alcantara-Oras und St. Paul-Offenbach


In diesen Tagen haben wir, der Philippinen-Arbeitskreis St. Paul, einen sehr ermutigenden Bericht von unserer Koordinatorin zum Stand der Projekte erhalten.

Die seit fast 10 Jahren bestehende Zusammenarbeit entwickelt sich so gut, dass es uns Mut und Freude macht, unsere gemeinsamen Projekte fortzusetzen und zu intensivieren.


Am Anfang stand das Ernährungsprogramm für unterernährte Kinder in einem am schlechtesten entwickelten Landstrich auf den Philippinen.
Dieses Programm besteht noch heute, wobei erwähnt werden muss, dass sich die Anzahl der Stellen, an denen Essen ausgegeben wird, von 1 auf 3 vergrößert hat.
Grundsätzlich erhält jedes bedürftige Kind die notwendige Nahrung. Wer es sich leisten kann, zahlt jedoch 0,025 € pro Essen oder Eltern der betreffenden Kinder helfen bei der Bereitung oder Ausgabe der Speisen.

Dadurch ist zweierlei sichergestellt.

    1. Mit der gleichen finanziellen Hilfe wie zu Beginn des Projektes können nun sehr viel mehr Kinder mit der notwendigen Nahrung versorgt werden.
    2. Kinder und Eltern sehen das Programm nicht als Verteilung von Almosen an, sondern als aktive Hilfe zur Selbsthilfe.

Das Ernährungsprogramm beschäftigt derzeit 5 festangestellte Frauen, die Speisen zubereiten und Kinder betreuen.
Damit werden 5 Familien mit einem zusätzlichen, kleinen Einkommen versorgt, um das tägliche Leben besser bestreiten zu können und außer-dem ist damit zuverlässig die Ausgabe der Mahlzeiten sichergestellt.


Der Grundgedanke des Projektes lautet:

Hilfe zur Selbsthilfe
Keine andauernden Almosen ohne Perspektiven

Deshalb ist es auch zu erklären, dass mit immer ähnlich großen Geldzuwendungen eine Vergrößerung der Projekte und Entwicklung neuer Projekte möglich ist.

Neuprojekte werden normal nur noch mit einem Startbetrag von der Gemeinde St. Paul finanziell unterstützt und dann fast ausschließlich von den philippinischen Partnern eigenständig fortgeführt, wobei Planung, Kontrolle und Realisation vor Ort geleistet wird.

Folgende Projekte sind in den letzten Jahren mit der zuvor beschriebenen Philosophie entwickelt worden:

    1. Gedankenaustausch und gegenseitige Informationen von Gemeinde zu Gemeinde
      durch Mithilfe der Koordinatorin.
    2. Verpflegungsprogramm und Ernährungsberatung für Kinder im Vorschulalter.
    3. Erwachsenenbildung
      ( Nähkurse, Palmmattenherstellung, Seife-Herstellung, Produktion von nativem Kokosnussöl ).
    4. Dorfapotheken
      ( Warenkunde, Materialbeschaffung, Organisation )

Das bisher aufwendigste und anspruchvollste Projekt ist das der "Dorfapotheken".
Hier ist es gelungen in den letzten 2 Jahren 5 Dorfapotheken in verschiedenen Dörfern zu installieren und durch die philippinischen Behörden genehmigen zu lassen.

In den Apotheken können die Partner Medikamente zum halben Preis im Vergleich zu den allgemeinen Apotheken kaufen.
Dies ermöglicht den Kranken oft die einzige Möglichkeit medizinisch sich versorgen zu können, weil der teuere Weg der Beschaffung aus Geldmangel nicht möglich ist.

Es wundert nicht, dass die 5 Apotheken in anderen Dörfern den Wunsch wecken, auch eine Dorfapotheke in ihrem Dorf zu installieren, um diese lebenswichtige Versorgung zu gewährleisten.
Deshalb wird nach Möglichkeit dieses Projekt weiter ausgebaut werden.

Alleine für das Projekt Dorfapotheken hat St. Paul Offenbach mehr als 6.000,-- € über das normale Jahresbudget von 8.000,-- € zur Verfügung gestellt.


Der Jahresplan für Juni 2003 bis Mai 2004 sieht wie folgt aus:

Löhne für Kinderschule,
Essen und Organisation: Peso 185.000 = € 3.700,-

Materialkosten f. Lebensmittel " 135.000 = € 2.700,-

Erwachsenenbildung
incl. Fahrtkosten
incl. Trainingsmaterial
incl. Honorar " 60.000 = € 1.200,-

Dorfapotheken " 20.000 = € 400,-
----------------------------------
Peso 400.000 = € 8.000,-
==========

Der Philippinenarbeitskreis St. Paul hat in der Vergangenheit auf die Unterstützung der Gemeinde immer bauen können und hofft auch für die Zukunft auf ihre Mitarbeit in Form von Spenden und Teilnahme an unseren Treffen, die für jeden Interessierten offen sind.

Spendenkonto:
Städt. Sparkasse Offenbach/M, BLZ: 505 500 20, Konto-Nr.: 50555


Für den Philippinenarbeitskreis
Norbert Fleckenstein

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im Dezember 2002

Dankbrief von Pfarrer Japzon aus Oras

Im Namen der Kinder, die ja die Nutznießer Eures Ernährungsprogramms und der Unterstützung des Kindergartens sind, darf ich meine Gefühle der Dankbarkeit und der Wertschätzung für Euren Geist der Mitmenschlichkeit zum Ausdruck bringen. Die Kinder selbst sind kaum in der Lage zu formulieren, wie dankbar sie sind; aber ich bin sicher, dass durch die Tatsache, dass Ihr Eure Güte und Euren Großmut des Herzens sie spüren laßt, das Glück,das ihre Gesichter widerspiegeln, genügt, um Euch auf ihre ihnen eigene und bescheidene Weise zu sagen: "Dank Euch, Freunde!"
Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Hier auf den Philippinen sind wir bereits sehr früh in weihnachtlicher Stimmung und können den Advent gar nicht abwarten. Weihnachtsbäume und Krippen sind bereits jetzt in den Familien aufgestellt. Und genauso verhält es sich mit Weihnachtslichtern und Laternen. Weihnachtslieder sind allenthalben zu hören.
Im Namen der Gemeinde möchte ich nun sowohl Euren Arbeitskreis wie die ganze Gemeinde grüßen mit "Gesegnete Weihnacht und ein Gnadenreiches Neues Jahr".

In tiefempfundener Wertschätzung und großer Achtung

Msgr. Crescente Japzon

Die Basis-Gruppe 3 unsrer Gemeinde bereitete am ersten Adventssonntag, dem 01.12.2002, 12:30 Uhr ein Mittagessen vor zugunsten unseres Philippinen-Projekts. Alle Gemeindemitglieder waren dazu herzlich eingeladen.
Es gab auch nochmals einen Bücher-Floh-Markt.

Am Erntedankfest 2002 unsrer Gemeinde bat der Philippinenkreis um Spenden für die Kinder unsrer Partnergemeinde auf den Philippinen. 545,50 Euro wurden insgesamt erlöst. Dafür danken wir allen ganz herzlich, die sich an der Aktion beteiligt haben: Den Eltern unsrer Kindertagesstätte, die die Früchte und das Gemüse gespendet haben. Den Erzieherinnen, die die Früchte-Gemüse-Mandalas in der Kirche gelegt haben. Den Gemeindemitgliedern, die uns Bücher für einen Bücher-Flohmarkt gegeben haben. Auch die Euro-Münzen-Tausch-Aktion trug zu dem guten Erlös bei. Einige Gemeindemitglieder konnten sich zu einem Dauerauftrag entschließen, oder sie haben ihren bereits bestehenden Dauerauftrag erhöht.

Erntedank bedeutet ja: danken und teilen! Das Teilen mit den Kindern von Oras ist ein Zeichen gelebter Solidarität. Mit dieser Solidarität tragen wir dazu bei, dass die Kinder auch weiterhin täglich ein warmes Mittagessen bekommen.
Wir, der Philippinenkreis, vertrauen darauf, dass Sie auch weiterhin die Partnerschaft ideell und materiell unterstützen.
Ihnen allen nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung, für die Solidarität mit den Kindern von Oras.

Für den Philippinenkreis: Maria Bedel

im Frühjahr 2002

"Oras darf nicht sterben!"

Oras ist die Stadt auf den Philippinen, in der wir mit der katholischen Gemeinde eine Partnerschaft haben. Unsre Gemeinde ermöglicht jetzt schon lange Zeit, dass die Kinder des dortigen Kindergartens und weitere bedürftige Kinder der Stadt eine warme Mittagsmahlzeit erhalten. Außerdem tragen wir die Kosten für die Bezahlung der Erzieherinnen. Bei einem Besuch in Oras konnten wir sehen, wie notwendig und wie wirksam diese Hilfe ist. Wir selbst erleben durch den Briefkontakt, wie bedrängt viele Menschen dort leben, aber auch, wie die Solidarität Kräfte weckt zur Selbsthilfe.
Bei uns erleben vor allem die Armen, wie die Teuerung das Leben immer schwerer macht. Dort ist die Bedrängnis ungleich größer. Das heißt: Der Geldbetrag, den wir anfangs überwiesen haben, reicht nicht mehr. In der letzen Zeit haben wir von "Reserven" bezahlt, die sich angesammelt hatten durch Silberne Hochzeiten, Geburtstage, eine Hochzeit, bei denen die Feiernden als Geschenke einen Geldbetrag erbeten hatten, der unsrer Partnerschaft zugute kommt. Die Reserven sind aufgebraucht.

Ich bitte Sie zu helfen. Das kann geschehen durch eine regelmäßige Spende (monatlich, vierteljährlich, einmal im Jahr) oder durch einmalige Spenden.

Für den Philippinenkreis: Kurt Sohns

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