pax christi-Gruppe

Offenbach, St. Paul

Themen:

 

Oktober / November 2017

Aktion „WANDERFRIEDENSKERZE“ 2017

„Du machst mein Herz weit“

Mit der ökumenischen Aktion Wander-Friedens-Kerze möchten wir das Anliegen des Friedens in die Gemeinden und Gruppen tragen.
In diesem Jahr wollen wir der Opfer von Ausgrenzung und Gewalt gedenken. Ausgrenzung geschieht vor unseren Türen und in unseren Köpfen. Ausgrenzung verletzt Menschen und hat oft Gewalt zur Folge. Deren Opfer finden wir auf der ganzen Welt, in Europa, in Deutschland. Gott grenzt nicht aus. Jesus hat uns ein anderes Beispiel gegeben, er hatte ein weites Herz und ist offen auf alle Menschen zugegangen. Daher stellen wir die Aktion 2017 unter die Verheißung: „Du machst mein Herz weit!“ (Ps 119,32).
Die pax christi Gruppe hat für Offenbach eine Kerze übernommen, die von Schülerinnen der Käthe-Kollwitz-Schule gestaltet wurde. Sie wird im Oktober und November an katholische und evangelische Gemeinden, an Schulen und Jugendgruppen weitergegeben.
Am Samstag, 04.11. und Sonntag, 05.11. wird die Kerze in unserer Gemeinde sein. Der Gottesdienst am Sonntag um 11:30 Uhr wird von der pax christi Gruppe vorbereitet. Am Montag, 06.11. um 18:00 Uhr ist die Kerze in der Franz.-reformierten Gemeinde zum Friedensgebet mit der pax christi Gruppe.

September 2017

Aktion Wanderfriedenskerze 2017

Am Freitag, 1. September 2017 um 18 Uhr wurde mit einem Ökumenische Friedensgebet die diesjährige Aktion Wanderfriedenskerze im Frankfurter Dom eröffnet.

Die Bäckereiverkäuferinnen haben
im Religionsunterricht an der
Käthe-Kollwitz-Schule
eine Kerze gestaltet.

Das diesjährige Motto lautet:

„Du machst mein Herz weit“
Gedenken der Opfer
von Mauern und Ausgrenzung
.

 

 

Für die Pax Christi-Gruppe Offenbach
Michael Preis

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September 2017
Artikel "In eigener Sache"/ pax_zeit / 3_2017 / Seite 11

pax christi hat viele Freunde
Förderung für 2018 gesichert

Brief des pax christi-Präsidenten

Liebe pax christi-Mitglieder,
liebe Freundinnen und Freunde von pax christi,

vor kurzem haben wir die Unterschriften "pax christi nicht streichen!" und die Postkarten "Wir brauchen Frieden" an die Deutsche Bischofskonferenz überreicht.

Ich danke allen, die unsere Solidaritätsaktionen durch ihre Unterschrift, durch Briefe und Kommentare unterstützt und die Wichtigkeit der pax christi-Friedensarbeit in der heutigen Zeit betont haben! Dieser Einsatz von Einzelpersonen und Organisationen war ausschlaggebend dafür, dass wir gemeinsam ein gutes Ergebnis erreichen konnten. Es ist deutlich geworden, dass pax christi viele Freunde hat. Die Fragen, mit denen wir uns beschäftigen, sind die Fragen vieler Menschen. Viele sehnen sich nach einer Welt ohne Waffen und sind bereit, Schritte in diese Richtung zu gehen. pax christi konnte neue Mitglieder gewinnen, wofür wir sehr dankbar sind.

Viele haben uns ihr Unverständnis, ihren Schmerz und ihre tiefe Enttäuschung über den Sparbeschluss der Bischofskonferenz mitgeteilt. Einige haben von ihrer sehr ernsten Absicht geschrieben, aufgrund einer Gewissensentscheidung, die ihnen nicht leicht fällt, ihre Kirchensteuer pax christi zukommen zu lassen, sollte die Streichung der Kirchenssteuermitttel für die pax christi-Bundesebene tatsächlich erfolgen.

All das fand in den Diskussionen innerhalb der Bischofskonferenz Berücksichtigung. Der Verband der Diözesen Deutschlands hatte entschieden, die vorliegenden Sparpläne nochmals zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Arbeit der pax christi-Bewegung sowie die anderer Einrichtungen fortgesetzt werden kann. Der Gesprächsprozess innerhalb der Bischofskonferenz zur Findung eines gehbaren Weges und zur Vermeidung von Härtefällen ist noch im Gange. Für pax christi bedeutet dies die Weiterförderung und zunächst einmal eine Zusage für das Jahr 2018.

Wir bitten alle, die durch das Vorgehen der Kirche verärgert wurden, die nun neue Perspektive zu stärken. Viele Zuschriften machten deutlich, dass pax christi ein unverzichtbarer Anwalt des Evangeliums des Friedens ist und gerade in dieser Zeit zunehmender Gewalt der Kirche Glaubwürdigkeit verschafft.

Mit herzlichen Grüßen
Heinz Josef Algermissen
Bischof von Fulda

 

Dank großer Solidarität Zwischenetappe geschafft

"pax christi wird 2018 weiter mit 60.000 gefördert. Nach einem intensiven Beratungsprozess wollen die Bischöfe die Sparpläne, von denen nicht nur pax christi betroffen ist, neu überdenken. Es ist ein Zeichen von Stärke, vorbereitete Pläne neu zu überdenken. Das ist ein Signal der Bischöfe, über das wir uns freuen und das uns Hoffnung macht.

Als pax christi-Vertreter im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) habe ich große Solidarität aus den anderen katholischen Verbänden erfahren. Das ZdK fordert größtmögliche Transparenz und Beteiligung bei der Verteilung von Kirchensteuermitteln. Gemeinsam setzten wir und im ZdK dafür ein, dass die Förderung überdiözesaner Aufgaben durch Verbände wie pax christi auch in Zukunft nicht in Frage gestellt wird!"

Gerold König
pax Christi - Geschäftsführender Vorstand
und Mitglied im ZdK

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September 2017

Veranstaltungen zum Tag des Flüchtlings 2017:


Integration oder Abwehr
Aktuelle Flüchtlingspolitik im Gespräch

Mit Timmo Scherenberg (Hessischer Flüchtlingsrat) und
Marion Bayer (welcome2europe)

Fr., 29. September 19 Uhr
in der Stadtbibliothek, Herrnstr. 59 in Offenbach/M.

Nach einem „Wir schaffen das“ betreibt die Bundesregierung eine Politik der Flüchtlingsabwehr im Verbund mit der Europäischen Union, Innen wie Außen.

Timmo Scherenberg vom Hessischen Flüchtlingsrat wird uns in die Problematik einführen, Marion Bayer von welcome2europe über die Situation der Flüchtlinge in Griechenland berichten.

Gemeinsam wollen wir diskutieren, welche Veränderungen zum Schutz der Flüchtlinge notwendig sind.


Ausstellung Asyl ist Menschenrecht
vom 25.9. bis 6.10.2017
in der Stadtbibliothek, Herrnstr. 59


Veranstaltet von pax christi Gruppe, Connection e.V., attac,
Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), Bündnis Bunt statt braun, Naturfreunde OF e.V.

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Juni 2017

Offener Brief des Geschäftsführenden Bundesvorstandes von Pax Christi

Liebe muslimische Geschwister,

in diesen Tagen des Ramadan richten Sie sich in besonderer Weise auf den barmherzigen Gott, den Allerbarmer, aus. Möge Gott Sie, Ihre Familien und Gemeinschaften segnen! Möge Er Ihnen und der ganzen Welt Frieden schenken!
In Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und Anfeindungen gegen Menschen aufgrund ihrer religiösen Beheimatung oder kultureller Herkunft stehen wir zusammen gegen Hetze und Ausgrenzung, gegen Gewalt und Terror. Der Weg der Barmherzigkeit und des Friedens ist uns - Christen und Muslimen - in unseren Heiligen Schriften gewiesen. Gott liebt die Friedensstifter. Papst Franziskus hat in seiner Ansprache am 24. April 2017 in Ägypten an die Teilnehmer*innen der internationalen Friedenskonferenz gesagt: "Und um der Barbarei derer, die Hass schüren und zur Gewalt aufhetzen, wirklich entgegenzutreten, ist es erforderlich, Generationen zu begleiten und heranreifen zu lassen, die auf die brandstiftende Logik des Bösen mit dem geduldigen Wachstum des Guten antworten: junge Menschen, die wie gut gepflanzte Bäume im Boden der Geschichte verwurzelt sind und nebeneinander in die Höhe wachsen und so jeden Tag die von Hass verpestete Luft in den Sauerstoff der Brüderlichkeit umwandeln."
Ja, Koran und Bibel spornen uns an, die "brandstiftende Logik des Bösen" zu überwinden und zu Bauleuten des Friedens zu werden, auf dass in Gottes Namen Geschwisterlichkeit unter den Menschen wachse.
Gehen wir gemeinsam auf diesem Weg weiter!
Im Namen der internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi wünschen wir Ihnen eine besinnliche und erfüllte Zeit des Ramadan!

pax christi-Geschäftsführender Bundesvorstand

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Beherzt auftreten gegen (Stammtisch) Parolen

„Für Flüchtlinge ist Geld da, aber niemand kümmert sich um unsere Obdachlosen", „Wir brauchen endlich wieder einen starken Politiker, der durchgreift", „Als Frau kann man sich nicht mehr auf die Straße trauen"...
Wer kennt nicht solche Sprüche und Parolen? Warum fällt es uns so schwer, unseren Standpunkt couragiert dagegen zu setzen?
In dem Workshop werden Hintergründe der Stammtischparolen beleuchtet und Gegenpositionen entwickelt, diskutiert und praktisch eingeübt.
Der Workshop mit Matthias Blöser (Friedensarbeiter pax christi Limburg, ehrenamtlicher Bildungsarbeiter) bietet

am 08.06. um 19.00 Uhr
in St. Paul, Kaiserstr. 60 im Paulusheim
ein Einführungsseminar

dazu an. Mit Hilfe eines Impulsreferates und Rollenspielen wollen wir uns in kleinen Gruppen auch im Hinblick auf die Bundestagswahl „einmischen“.

Veranstalter: Pax Christi Gruppe Offenbach

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4./5. März 2017

Solidaritätskarten für PAX CHRISTI

Pax Christi, die deutsche Sektion der seit 1945 aktiven internationalen katholischen Friedensbewegung, soll vom Verband der Deutschen Diözesen der Zuschuss von 60 000,- Euro gestrichen werden. Angesichts der jährlichen Kirchensteuereinnahmen in Höhe von 6 Milliarden Euro macht der Zuschuss für Pax Christi nur 0,01 Prozent aus.
Wer die Friedensbewegung unterstützen möchte, kann sich an der Aktion „Solidaritätskarte“ beteiligen.
Am Eingang der Kirche liegen dazu weiterführende Informationen und die Solidaritätskarten zum Mitnehmen aus. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Online-Petition zu unterschreiben: www.paxchristi.de
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele sich an der Aktion beteiligen würden.

pax christi Gruppe Offenbach

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Februar 2017

Pax Christi-Regionaltreffen
der Diözesen Limburg und Mainz

Samstag, 11.2. von 14:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr
in der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen, Oberrad.

Der Journalist der FR und Ost-Europa-Experte Viktor Funk sprach zum Thema: „Russland: Friedensmacht, Kriegstreiber oder Status-quo-Verteidiger?“; anschl. Diskussion, Gottesdienst, Imbiss, Begegnung und Gespräche.
Eingeladen waren Mitglieder und am Thema Interessierte.

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Oktober - November 2016

Aktion Wanderfriedenskerze 2016

Mit der diesjährigen Ökumenischen Aktion Wanderfriedenskerze gedachten wir unter dem Motto „Zwischen Welten“ der Menschen, die oft jahrelang auf der Flucht vor Gewalt und Krieg „zwischen Welten“ verharren müssen: in Lagern, illegalen Wohnungen, rechtlos und ungeschützt am Wegesrand.
Die 15. Aktion Wanderfriedenskerze begann mit dem zentralen ökumenischen Eröffnungsgottesdienst am 1. September 2016 um 18.00 Uhr im Mainzer Dom. Von dort gingen acht künstlerisch gestaltete Friedenskerzen als verbindende Symbole auf Wanderschaft durch das Rhein-Main-Gebiet.
Die pax christi Gruppe Offenbach beteiligte sich an der Aktion und brachte eine Kerze in der Friedensdekade vom 05. bis 16.11.2016 nach Offenbach. Die erste Station der Kerze war in den Gottesdiensten am 05. und 06.11. in der Gemeinde St. Paul. Der Gottesdienst am 06.11., um 11.30 Uhr wurde von der pax christi Gruppe gestaltet. Weitere Stationen waren das ökumenische Friedensgebet in der Französisch-reformierten Kirche, in der Käthe-Kollwitz Berufsschule, in der ev. Schlosskirche, in der Italienischen Gemeinde, der Portugiesischen Gemeinde, in der Dekanatsversammlung, in der Heiliggeist Kirche und in der Gemeinde St. Josef. Die Aktion endete am Buß- und Bettag mit dem ökumenischen Gottesdienst um 18.30 Uhr in der Luthergemeinde, Waldstraße.

Barbara Hoffmann-Neeb

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Tag des Flüchtlings 2016

Tag des Flüchtlings 2016 - AktionsplakatAm 30.09.2016 hatten die pax christi Gruppe und Connection e.V. mit 5 anderen Gruppen in den Filmraum von Hafen2 in Offenbach eingeladen.
Der Verein Süßwasser betreibt in Hafen2 ein Café und bietet alternative Filmabende an. Im vergangenen Jahr machte er zahlreiche Hilfsangebote für die Flüchtlinge im benachbarten Erstaufnahmelager. Von daher erschien es uns angemessen, zum diesjährigen Tag des Flüchtlings dorthin einzuladen.
Ab 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr gab es eine offene Veranstaltung zu den Themen „Fluchtursachen und ihre Vermeidung“, Europa schottet sich ab“ und „Neue Heimat Offenbach“.
Begleitet von Gitarrenmusik, gespielt von Talib Richard Vogel, lief ein abwechslungsreiches Programm aus Interviews zu den Info-Ständen und der Plakatausstellung von PRO ASYL, aus Kurzfilmen und Berichten von jugendlichen Flüchtlingen.

(Hoffmann-Neeb)

Freitag, 30. September ab 17:00 Uhr, Hafen 2, Nordring 129, 63067 Offenbach
Veranstaltung: Eintritt frei,
Film "Mali Blues" ab 19:45 Uhr, 6 €, www.hafen2.net
Musik von Talib Richard Vogl
Veranstaltet von: Pax Christi-Gruppe Offenbach, suesswasser e.V.; Connection e.V.,; attac Offenbach; Naturfreunde Offenbach, Internationaler Bund Jugendmigrationsdienst Offenbach und Käthe-Kollwitz-Schule.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche.
Tag des Flüchtlings 2016

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19. Juni 2016

Menschenkette gegen Rassismus

In mehr als 20 deutschen Städten gab es die Aktion "Hand in Hand gegen Rassismus" so auch in Offenbach am Sonntag, 19.06.16, um 14.00 Uhr. Eine Menschenkette auf der Berliner Straße vom Marktplatz bis zur Kaiserstraße demonstrierte für Menschenrechte und Vielfalt.

Barbara Hoffmann-Neeb

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September 2015

Interkulturelle Wochen in Offenbach

Innerhalb der Interkulturellen Wochen vom 10.09. bis 27.09 engagierten sich die Mitglieder der pax christi Gruppe Offenbach bei der Vorbereitung und Durchführung zweier Veranstaltungen.

Das „Gebet der Religionen“, zu dem der Ökumenische Arbeitskreis eingeladen hatte, war in diesem Jahr am 21.09., um 19.00 Uhr in der Yavuz Selim Moschee zu Gast. Mitwirkende waren die muslimische Gemeinde, die Jüdische Gemeinde, die Baha‘í Gemeinde, die Frei-religiöse Gemeinde und die christlichen Gemeinde im Ökumenischen Arbeitskreis.
Das Gebet stand unter dem Thema „Mauern schleifen – Steine nutzen – Brücken bauen“. Die Steine einer symbolischen Mauer waren beschriftet mit Begriffen, die zur Trennung beitragen. Gemeinsam wurde diese Mauer abgetragen und die Steine als Brückenpfeiler neu aufgebaut. Dazu trugen die Religionsgemeinschaften Texte aus ihren Schriften vor, die das Verbindende der Religionen benannten.

Zum Tag des Flüchtlings am 25.09. lud die pax christi Gruppe und Connection e.V. zu einer Veranstaltung um 19.30 Uhr in den Pfarrsaal der Gemeinde St. Paul ein. Das diesjährige Thema „Krieg, Desertion – Flucht –und was dann?“ wurde gestaltet als szenische Lesung mit Texten über Flüchtlingssituationen, mit Gedichten und Schlagzeilen zur aktuellen Situation, musikalisch begleitet von dem Gitarristen Talib Richard Vogel und dem Sänger mc muha.

Zurzeit kommen Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland. Diese Zahl löst bei vielen Bürgern und Bürgerinnen Ängste aus. Wir wollten deshalb den einzelnen Menschen, der als Flüchtling zu uns kam, in den Mittelpunkt der Veranstaltung stellen. Bei einem anschließenden kleinen Imbiss bildeten sich Gesprächskreise, in denen vor allem Betroffenheit über diese Einzelschicksale geäußert wurden.

Barbara Hoffmann-Neeb

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Mai 2015

Rückblick auf die Veranstaltungen zum 70. Jahrestag der Befreiung in Offenbach

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung
von Nationalsozialismus und Krieg

Zu diesem Thema bildete sich bereits Anfang des Jahres ein breites Bündnis verschiedener Gruppen zur Vorbereitung eines Festes auf dem Platz vor dem Ledermuseum in Offenbach. Die pax christi Gruppe war von Anfang an mit dabei und setzte sich dafür ein, dass nach der Befreiung 1945 unsere Verantwortung für den Frieden bis heute ein wesentlicher Aspekt der Veranstaltung sein sollte.

Ein ökumenischer Gottesdienst bildete den Anfang von einer Reihe von Veranstaltungen. Er wurde vorbereitet vom Ökumenischen Arbeitskreis für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung. Am Vorabend zum 8. Mai, um 19.00 Uhr in der Kirche St. Paul stand der gut besuchte Gottesdienst unter dem Thema „Vom Nationalsozialismus befreit - zum gerechten Frieden verpflichtet / 8. Mai 1945 Ende des Krieges - auch Anfang des Friedens?“ Ein Text von Dietrich Bonhoeffer, den er kurz vor seiner Verhaftung 1943 schrieb, bildete den Mittelpunkt des Gottesdienstes.

Am 8. Mai, um 17.00 Uhr sammelten sich ca. 100 Menschen auf dem zentralgelegenen Alice Platz zu einem Friedensmarsch. Mit einer Trommelgruppe vorweg und Fahnen der verschiedenen Gruppen wurde zum eigentlichen Festplatz „Platz des 8. Mai“ vor dem Ledermuseum gegangen.

Dort war unter anderen auch die pax christi Gruppe mit einem Info-Stand vertreten.
Auf der anschließenden Kundgebung wurde der Befreiung Offenbachs gedacht, ebenso wie der neuen demokratischen Entwicklung der Stadt. Thomas Meinhardt, pax christi Limburg, erinnerte an die Forderung „Nie wieder Krieg“ und rief dazu auf, sich verstärkt für den Frieden einzusetzen.
Anschließend wurde mit einem Konzert auf dem Platz gefeiert.

Am Sonntagnachmittag, 10. Mai, um 14.00 Uhr fand im großen Saal des Ledermuseums ein Erzählcafé statt. Dabei berichteten unterschiedliche Zeitzeugen davon, wie sie in Offenbach das Ende des 2. Weltkriegs erlebten.

Im Zusammenhang mit 70 Jahre Kriegsende lädt die pax christi Gruppe am Freitag dem 22.05., um 19.00 Uhr zu einem Konzert in die Kirche St. Paul ein. Zu Texten aus „Die Klage des Friedens“ von Erasmus von Rotterdam spielt Olaf Joksch auf der Orgel moderne Stücke verschiedener Komponisten.

(Barbara Hoffmann-Neeb)


8. Mai 1945 Tag der Befreiung – Was sonst?!

Unter diesem Thema wird es in Offenbach verschiedene Veranstaltungen geben. Im Aufruf, der auch vom Katholischen Dekanat mitgetragen wird, heißt es dazu: Wir wollen diesen Jahrestag feiern mit einem Fest des Friedens, der Freiheit und Solidarität, gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass. Wir denken, es gibt sehr viele Gründe, sich heute gemeinsam für die friedliche Lösung internationaler Konflikte und ein solidarisches Zusammenleben einzusetzen.

Do., 7.5.2015, 19.00 Uhr Ökumen. Gottesdienst in der Kirche St. Paul
„Vom Nationalsozialismus befreit - zum gerechten Frieden verpflichtet
Ende des Krieges – auch Anfang des Friedens?“
Fr., 8.5.2015, 17:00 Uhr Friedensmarsch vom Aliceplatz zum Ledermuseum
  18:00 Uhr Kundgebung und Konzert vor dem Museum
Die pax christi Gruppe wird sich mit einem Redebeitrag und einem Info-Stand beteiligen.
So., 10.5.2015, 14:00 Uhr Deutsches Ledermuseum: Erzählcafé
„26. März/ 8. Mai 1945 - Tag der Befreiung,
Zeitzeugen und Zeitzeugnisse“

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Logo pax christiOktober 2014

Veranstaltung
am Tag des Flüchtlings

Am 26.09.14 hatte die pax christi Gruppe zu einer Veranstaltung am Tag des Flüchtlings zum Thema „Syrische Flüchtlinge im Libanon und in Jordanien“ in die Stadtbibliothek eingeladen.
Herr Geerlings-Diel vom Caritasverband für die Diözese Mainz berichtete von seinen Besuchen bei den Flüchtlingen und über die Arbeit der örtlichen Caritas. Beeindruckend war, wie stark die dortigen Mitarbeiter von dem Bemühen geleitet werden, die Würde der Menschen, die durch den brutalen Bürgerkrieg zur Flucht aus ihrer syrischen Heimat gezwungen wurden, zu erhalten.

Tag des Flüchtlings 2014

Dies spiegelt sich auch in den Bildern wider, die in einer kleinen Ausstellung in der Kirche St. Paul bis zum 13.10.14 zu sehen sind. Die Menschen werden nicht in ihrer Verzweiflung gezeigt. Erst durch die Texte am unteren Rand der Bilder wird das Elend, in dem die Menschen leben müssen, deutlich.

Dem gegenüber ist es beschämend, was im 2. Teil des Vortrags über die Aufnahme der syrischen Flüchtlinge in Deutschland berichtet wurde. Entscheidend ist nicht die Not der Menschen aus Syrien, die ein Visum für Deutschland beantragen, sondern wie sich die Aufnahme dieser Menschen in Deutschland finanziell rechnet.

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Gesprächskreis am 6. Mai zur Europawahl

Unterdrückt nicht die Fremden,
die in eurem Land leben, sondern
behandelt sie genau wie euresgleichen.

3 Mos. 19, 33

Die Pax Christi Gruppe hatte zu einem Gesprächskreis zur Europa-Wahl eingeladen.
Vier Pax Christi Mitglieder berichteten, was in den Parteiprogrammen der Parteien zur Migrations- und Flüchtlingspolitik steht. Zunächst galt es die Unterschiede bei den Migranten (EU BürgerInnen, Asylbewerber, Menschen mit Migrationshintergrund usw.) zu verdeutlichen. Dies wird aus populistischen Gründen bei einigen Parteien unterlassen, da damit das Feindbild besser zu erhalten ist.
Wir stellten fest, dass alle Parteien sich z.B. zur Freizügigkeit in Europa, zur Drittstaatenregelung, zur europäischen Grenzsicherung äußern. Deutlich wurde aber auch, dass nur da eine humane und rechtsstaatliche Lösung für diese Probleme erkennbar wird, wo sie für ganz Europa gesucht wird. Populistische Aussagen wie „Eine Einwanderung in deutsche Sozialsysteme lehnen wir ab“ zeigen nur, dass Deutschland nicht als Teil von Europa gedacht wird.
Im Gespräch wurde deutlich, dass sich vor allem an der Situation der Flüchtlinge dringend etwas ändern muss. Viele Menschen fliehen aus ihren Heimatländern, da das Leben dort unerträglich ist. Hunger, Armut, Krieg, gesundheitliche Bedrohung durch Umweltvergiftungen, Verfolgung und keine Aussicht auf Veränderung treibt die Menschen in die Flucht nach Europa. Für diese Menschen gibt es keinen geregelten Zuzug nach Europa. Sie sind auf kriminelle Schlepper angewiesen, die diese für viel Geld und unter größter Gefahr an die Küsten Europas bringen. Die Bilder von Lampedusa sind bekannt, und täglich gibt es Tode an Europas Grenzen. Allein die gewaltsame Abwehr von Menschen, die nichts als ihr Leben zu verlieren haben, ist keine Lösung. Eine schnelle Hilfe für dieses Problem gibt es nicht. Aber es gibt Parteien, die nach einer Lösung suchen.
Erschreckend ist, dass einerseits in Deutschland die Europawahl wenige Menschen interessiert und daher eine niedrige Wahlbeteiligung zu befürchten ist. Dies verschafft meist extremen Parteien Vorteile.
Andererseits gibt es in Europas Länder einen hohen Anteil von rechtspopulistischen Parteien, die eine starke nationalistische Denkweise vertreten. Beide Tatsachen helfen bei den anstehenden Problemen nicht weiter.
Es erscheint uns wichtig, durch eine aktive Wahlbeteiligung für Europa und gegen nationalistische Ideen zu stimmen.

Michael Preis

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„Frieden schaffen ohne Waffen“

Anlässlich der Übergabe der Unterschriftenlisten der Aktion „Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ am 26.02.2014 an Vertreter des Bundestages lädt die pax christi Gruppe ein zu einem Friedensgottesdienst mit der portugiesischen Gemeinde am Sonntag, 23.02, um 11.30 Uhr.

In der Präambel des Koalitionsvertrages der derzeitigen Regierung versprechen beide Parteien die Sicherung von Frieden und Freiheit, die Wahrung der Menschenrechte und eine zurückhaltende Rüstungsexportpolitik.
Trotzdem werden Waffen und Kriegsmaterial immer noch an Länder geliefert, in denen die Menschenrechte mit Füssen getreten werden. Erschreckend ist, dass die meisten Opfer durch Kleinwaffen getötet werden. Auch dafür sind wir willige Lieferanten. Im blutigen Bürgerkrieg in Syrien werden deutsch-französische Panzerabwehrraketen eingesetzt. Dadurch wird deutlich, wer Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter bedenkenlos und weltweit exportiert, hat keinerlei Kontrolle darüber, wann, wo, wie und von wem diese Waffen eingesetzt werden.
Deshalb wird sich das Aktionsbündnis, zu dem auch pax christi gehört, weiter dafür einsetzen, dass Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter nicht exportiert werden.

B. Hoffmann-Neeb

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Der globale Kampf um Boden
Akteure - Täter - Opfer - Strategien

Informations- und Gesprächsabend mit Dr. Ute I. Greifenstein

Donnerstag, 16. Januar 2014, 19.30 Uhr, Stadtbibliothek Offenbach

In der gutbesuchten Veranstaltung des Weltladens OF-Bürgel und der pax christi Gruppe mit Unterstützung des Ev. Dekanats, der Gemeinde St. Paul und der GEW Offenbach referierte Frau Dr. Greifenstein von Brot für die Welt sehr anschauliche über die problematische Situation für die einheimische Bevölkerung in den Entwicklungsländern, die durch das Landgrabbing entsteht.

 

In den letzten Jahren stieg das Landgrabbing, das manche auch als neue Form des Kolonialismus bezeichnen, von Seiten internationaler Konzerne sprunghaft an.
Allein zwischen Oktober 2008 und August 2009 haben ca. 47 Mio. ha Boden nach Weltbankberichten den Besitzer gewechselt. Das ist ein Viertel der in der EU genutzten Fläche.

 

Bei der Kritik am Landgrabbing geht es daher nicht nur um Land, das den ursprünglichen Besitzern erhalten bleiben soll, sondern auch um problematische Produktionsweisen, bei denen große Agrarfabriken entstehen sollen. Dabei bildet sich eine mächtige neue Lobby, die lästige Landrechte abschaffen will.

 

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Wer wir sind

Pax christi ist eine internationale ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche.
Entstanden in Frankreich vor dem Hindergrund des Zweiten Weltkriegs wirkt pax christi heute in 53 Ländern auf allen Kontinenten. Bei den Vereinten Nationen ist pax christi international als Nichtregierungsorganisation registriert.
Pax christi Gruppe Offenbach besteht seit über 25 Jahren in der Gemeinde St. Paul.
Pax christi ist christlich motiviert und politisch engagiert.

Wofür wir uns einsetzen

Wir wenden uns gegen eine weitere Militarisierung der Außenpolitik und gegen Rüstungsexporte in Kriegsgebiete. Wir setzen uns ein für zivile Konfliktbearbeitung. Wir praktizieren Solidarität mit den Opfern von Unrecht, Vertreibung und Krieg. Wir setzen uns ein für ein gemeinsames Leben aller Menschen in unserer Stadt, gleich welchen Pass sie haben. Wir bemühen uns im Geist Christi um Frieden und Versöhnung und erinnern die Kirche an ihre Friedensverantwortung.

Wie wir arbeiten

Pax christi ist regional, überregional und international tätig. Vor Ort wird das Engagement von pax christi getragen von Gruppen, die sich eigenständig Arbeitsschwerpunkte wählen. Sie werden durch pax christi-Bistumsstellen unterstützt. Bundesweit vertritt das Präsidium die Anliegen von pax christi in der kirchlichen und politischen Öffentlichkeit.

Ihr 60 jähriges Jubiläum hat die deutsche Sektion zum Anlass genommen, für sich zu werben, um ihre Friedensarbeit zu stärken.
Es gibt dazu vielfältige Möglichkeiten:

      Einzelne Projekte unterstützen,
      in einer Ortsgruppe mitarbeiten,
      die “pax zeit“ beziehen,
      für die Friedensarbeit spenden,
      Mitglied in pax christi werden.

Die nötigen Informationen dazu finden Sie unter www.paxchristi.de, wir über uns.

Wenn Sie Kontakt zu unserer Gruppe aufnehmen wollen, finden Sie den Termin unseres Treffens im Pfarrbrief der Gemeinde St. Paul und hier unter „Termine“.

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