Gemeindeleben
St. Paul

Rückblicke und Bilder

ältere Bilder

Ausschnitt aus dem Weltenkreuz in St. Paul
Erntedank am 1. Oktober 2017

Erntedank 2017

Russische Sänger im Sonntagsgottesdienst am 3. September 2017

Vier russische Sänger bereicherten die Eucharistiefeier an diesem Sonntag
mit Kantorenteilen aus der orthodoxen Liturie,
die mit wunderbaren raumfüllenden Stimmern vorgetragen wurden.

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Pfarrfest 2017 - St. Paul gemeinsam
mit der KiTa und der Portugiesischen Gemeinde

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Osternacht 2017


Gang zum Osterfeuer


Die Osterkerze wurde wie schon seit vielen Jahren von Katharina Schäfer gestaltet. - Danke!

Sie zeigt ...


einen blühenden Kreuzbaum als Hoffnungszeichen,

eine Mauer, die Flüchtlinge vom Rest der Bevölkerung trennt, und die Zerstörung in Syrien.


Das Benetzen der Augen, um neu zu sehen

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Fastenzeit 2017

Das Bild, das wunderbar auf Frühling/Aufbruch hinweist, ist in der Fastenzeit jeden Sonntag
im Kindergottesdienst entstanden und "wächst". Die Anregung kam von Misereor.
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Weihnachten 2016 - Krippen in St. Paul

3. Advent 2016


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Gottesdienst am 1. Advent 2016
mit Vorstellung der Kommunionkinder

Erntedank-Gottesdienst in St. Paul am 2. Oktober 2016


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Pfarrfest in St. Paul im August 2016

Die Bilder zeigen das Pfarrfest, z.T. mit Helfern, die Kita-Kinder (Schlaunasen)
in der Kirche und zwei Schultüten, die die Erzieherinnen für die Kinder gebastelt habenn. .

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Gemeindeversammlung am 3. Juli 2016

Die Bilder zeigen den PGR-Vorstand, den Verwaltungsrat,
einmal beide Gremien zusammen und zwei Bilder von PGR-Mitgliedern. .

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Erstkommunion 2016

Das Bild aus dem Erstkommuniongottesdienst zeigt die Mahlgemeinschaft mit Jesus und Zachäus
zusammen mit den Kommunionkindern und den Kindern, die im Gottesdienst waren.

Osternacht mit Osterfeuer 2016

Die Osterkerze wurde in diesem Jahr zum Thema "Barmherzigkeit" gestaltet.
Wie schon in vergangenen Jahren war die Künstlerin wieder Katharina Schäfer. - Danke!

Einige Teilansichten:

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Die Evangelien der Fastensonntage 2016

Die Bilder zeigen die Evangelien der Fastensonntage
und wurden im Kindergottesdienst auf den Altarstufen ausgelegt.


Die Darstellung zeigt:
der barmherzige Samariter, der barmherzige Vater,
die Verklärung Jesu (Lasst uns drei Hütten bauen ...) und die Steinigung der Ehebrecherin.

Einige Teilansichten:


 

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Familientreff - Osterbasteln am 6. März 2016

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Sternsinger 2016

Allen Spenderinnen und Spendern und allen, die unsere Sternsinger auch in diesem Jahr wieder zu sich nachhause eingeladen haben, sagen wir ein Herzliches Dankeschön! Wir können 1.180 € an Kinderprojekte überweisen.
Ein besonderer Dank gilt den Sternsingern und ihren Gruppenleitern:
Benjamin, Gabriel, Olivia und Philip Appel, Tatjana Broschwitz, Martha Eichberger, Martin Emmelheinz, Iga Kobzda, Florian Schaffrinski und Bianca Schütte. Frau Zenaida Broschwitz danken wir herzlich für die Verköstigung.

Oliver Schäfer

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Proben für das Krippenspiel 2015

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Gottesdienst zur Einführung von Msgr. Pfarrer Hans Blamm
in St. Paul am 26. November 2015

 

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Gottesdienst zur Entpflichtung von Pfarrer Kurt Sohns
am 15. November 2015

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Gottesdienst zur Verabschiedung der Kita-Kinder,
die in die Schule kommen und zur Begrüßung der neuen Kita-Kinder

6. September 2015

"Jedes Teil wird gebraucht!"

Kreuze für die Neuschüler

Musik

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80. Geburtstag von Pfarrer Kurt Sohns am 20. August 2015

Am 20. August 2015 wurde unser Pfarrer 80 Jahre alt.
Die Gemeinde war eingeladen zur Eucharistie in der Pfarrkirche St. Paul mit Herrn Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann und einem anschließenden Imbiss und viele feierten ein schönes Fest mit Pfarrer Sohns.

Nach-Denken in Dankbarkeit

Mein Geburtstag ist vorbei, doch nur im Blick auf den Kalender. Viel von dem, was mir zum Geburtstag gesagt und gewünscht wurde, klingt noch nach. Jetzt sind die guten Wünsche am Werk, zur Erfüllung zu werden. Manche Wünsche sind so stark, dass sie im Aussprechen schon etwas verändern. Dazu hat Robert Musil in seinen Tagebüchern geschrieben: „Man ist wahrhaftig nicht so oder so, sondern wenn man mit anderen Menschen in Berührung tritt, so schlägt dieser andere Mensch in einem einen ganz bestimmten (oder ganz unbestimmten) Ton an – und so ist man dann“.
Der Verfasser des Epheser-Briefs hat um die große Bedeutung des Zueinander-Redens und des Miteinander-Redens gewusst und der Gemeinde geschrieben: „Redet zueinander in Psalmen und Hymnen und geistlichen Liedern“ (5,19). Beim Singen mancher Lieder im Gottesdienst habe ich den Eindruck: Da singt nicht jede und jeder für sich, sondern singt dankend ein Bekenntnis, das auch die andern erreichen soll, und das Hören auf ihre Stimmen lässt die Freude stark werden.

Ich bin dankbar für den Gottesdienst, den wir am 20. August miteinander gefeiert haben. Zu dem Miteinander gehören auch die, die nicht kommen konnten, doch den Wunsch ausgesprochen haben, dabei zu sein. Ich danke all denen, die den Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben. Ich nenne mit Namen nur den Generalvikar Dietmar Giebelmann. Im Blick auf den Terminkalender mit der Fülle von Terminen ist es erstaunlich, dass er den Gottesdienst mit uns gefeiert hat. Er hat die Predigt gehalten, und er würde, wenn er die vielen positiven Stimmen zur Predigt gehört hätte, sich freuen. Was er sagte, war glaubwürdig und bejahend für das, was das Bild der Gemeinde bestimmt. Es stimmte auch mit dem überein, was in den Grußworten am Ende des Gottesdienstes zur Sprache kam.
Der Beginn des Feierns am 20. August war der Besuch der Kinder unserer Kindertagesstätte mit dem Team der Erzieherinnen. Es war schön, die Freude der Kinder zu erleben. Es war schön, wie sie mit den Erzieherinnen die Erschaffung der Welt darstellten und auch das Ausruhen Gottes nach diesem großen Werk nicht vergaßen.
Mein Wunsch für den Geburtstagsgottesdienst war: Die Kollekte soll der „Ökumenischen Initiative Hospizbewegung Offenbach“ zugutekommen. Ich danke all denen, die für diesen wertvollen Dienst gespendet haben. Die Kollekte mit dem, was mir nach dem Gottesdienst und schon vor dem Gottesdienst gegeben wurde, ergab mehr als zweitausend Euro. Dazu kommen noch Spenden, die direkt auf das Konto der Gemeinde oder das Konto der Hospizbewegung überwiesen sind.

Viele Begegnungen an diesem Tag waren sehr schön. Gerade bei der Begegnung mit befreundeten Menschen, die ich nur selten sehe, habe ich bedauert, dass nur wenig Zeit war für ein längeres Gespräch. Doch der Wunsch war da: „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in Seiner Hand“.
Ich danke für alle persönlichen Geschenke, besonders für die ohne ein erkennbares Zeichen, von wem sie sind. Ich danke für alle, die dazu beigetragen haben für die Organisation des Festes: dass niemand hungern musste, dass der Imbiss schmackhaft war, und selbst für verwöhnte Genießer war gesorgt.
Ein letztes Wort: Die vielen Grußworte am Ende des Gottesdienstes haben mir gut getan. Ich bin erstaunt, dass sich so Gutes sagen ließ. Ich sehe es als Herausforderung, hinter dem Genannten nicht zu sehr zurückzubleiben.

Kurt Sohns

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Firmung 2015 in St. Paul
- Pfarreienverbund St. Marien, St. Peter, St. Paul -

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Gemeindeausflug 2015 nach Speyer

20. Mai 2015

Am Mittwoch, den 20.5. führte uns unser Gemeindeausflug – gemeinsam mit der Christlich-Jüdischen Gesellschaft – nach Speyer.
Dort hatten wir eine Domführung haben und konnten am täglichen Mittagsgebet teilnehmen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen machten wir einen kleinen Spaziergang zum „jüdischen Komplex“, den wir besichtigten.
Danach bestand die Möglichkeit zum Kaffeetrinken, Eis essen, Bummeln und Erkunden auf eigene Faust, …

Hier einige Bilder dieses Tages:

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Osternacht 2015

Die Osterkerze wurde wie jedes Jahr von Katharina Schäfer gestaltet. Danke

"Eine Nacht mit Jesus"
der Offenbacher Ministrantinnen und Ministranten

März 2015

Der Kreis Offenbacher Ministrantinnen und Ministranten lud zusammen mit der Pfarrei St. Paul zu "einer Nacht mit Jesus ein" und 30 Kinder und Jugendliche waren dabei.

Nach einigen Kennenlernspielen konnten die Teilnehmer erfahren, wie Jesus mit seinen Freunden Abendmahl gefeiert hat.
Eine Teilnehmerin sagte: "Jesus hatte 12 Jünger, gell? Heute hat er 43."

Nach dem gemeinsamen Essen gab es ein kreatives Angebot, bei dem Ostergeschenke gebastelt werden konnten.

Auf einem Weg durch das Dunkel alleine und gemeinsam, wurde erfahrbar, wie verlassen sich Jesus am Ölberg gefühlt hat. Das Wetter spielte glücklicherweise mit und so konnten alle draußen einige Zeit am "Petrus-Feuer" verbringen.

 

Mit einem Abendgebet wurde der Tag abgeschlossen und alle Teilnehmer schliefen in der Kirche und in der Krypta - ein besonderes Erlebnis im Haus Gottes tatsächlich zu "wohnen" und auch zu schlafen.

Nach dem Morgengebet gab es Frühstück und es wurde gemeinsam aufgeräumt.

Ein herzliches Dankeschön sei an dieser Stelle den jungen Leitern gesagt, die das "alte KOMM-Team" tatkräftig unterstützten.

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4. Fastensonntag 2015

2. Fastensonntag 2015


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Familiengottesdienst am Faschingssonntag 2015

Erzieherinnen des Kindergartens von St. Paul haben diesen Gottesdienst vorbereitet.

Biblische Erzählfiguren am 4. Adventssonntag 2014

Kleinkindergottesdienst am 3. Adventssonntag 2014
- Fest der Hl. Lucia -


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Familiengottesdienst am 1. Adventssonntag 2014
mit Vorstellung der neuen Kommunionkinder


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Verabschiedungs- und Begrüßungsgottesdienst
der KiTa-Kinder zum Schuljahresbeginn, September 2014

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Pfarrfest in St. Paul am 20. Juli 2014
gemeinsam mit der Portugiesischen Gemeinde und der Friedenskirchengemeinde

Wieder einmal Danke an Herrn K.H. Müller für die schönen Fotos!

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Palmprozession der Kinder
am Palmsonntag 2014


Kerze mit den Fotos der Kommunionkinder 2014

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Familiengottesdienst zum Beginn der Fastenzeit
am 16. März 2014

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Familienbetstunde in der Krypta St. Paul
am Tag des Großen Gebets, 26. Januar 2014

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Familiengottesdienst am 1. Adventssonntag
mit Vorstellung der Kommunionkinder

Danke an Herrn Karl-Heinz Müller für die Bilder!

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Weltmissionssonntag am 27.10.2013

Danke an Herrn Karl-Heinz Müller für die Bilder!

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Gemeindeausflug nach Alsfeld im Mai 2013


Abfahrt am Morgen


Stadtführung


Märchenhaus Alsfeld

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Osternacht 2013

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Fastenzeit 2013
- Bilder aus den Kinder- und Familiengottesdiensten -

Fotos von K.H. Müller


Palmsonntag

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Die Wand im Altarraum im Advent 2012


2. Adventssonntag

3. Adventssonntag

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3. Adventssonntag 2012

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Impressionen vom
Ministranten - Adventswochenende des Dekanats, 7.-9.12.12
Hier eine schöne Fotocollage von Beate M. Kratz - und einige Ausschnitte davon:

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Familiengottesdienst am 1. Adventssonntag 2012

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Kinderbibelwochenende 2012

Vom 22. – 24. Juni fand das Kinderbibelwochenende der Pfarreien St. Pankratius und Sankt Paul statt.
Im Mittelpunkt stand der Mut und der Glaube der Königin Ester aus dem Alten Testament.

Neben den biblischen Inhalten kamen auch die Erlebnismomente für die Kinder nicht zu kurz: Lagerfeuer, Geländespiel im Wald und Nachtspiel gehörten genauso zum Programm wie die zweite Halbzeit des Viertelfinalspieles der Deutschen Mannschaft. Workshops und Theaterspiel machten das Thema für die Kinder interessant und zugänglich.

 

Ein herzliches Dankeschön allen Gruppenleiter(innen) aus St. Pankratius und Sankt Paul.

Die Kinder waren sich einig: So macht Bibel Spaß!

Oliver Schäfer, Diakon St. Paul

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Mini-Ausflug ins Taunus-Wunderland am 2. Juni 2012

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Kinderbibelwochenende im Juni 2012

Kinderbibelwochenende

* ein Rückblick *


Vom 22. – 24. Juni fand das Kinderbibelwochenende der Pfarreien St. Pankratius und Sankt Paul statt.
Im Mittelpunkt stand der Mut und der Glaube der Königin Ester aus dem Alten Testament.

Neben den biblischen Inhalten kamen auch die Erlebnismomente für die Kinder nicht zu kurz: Lagerfeuer, Geländespiel im Wald und Nachtspiel gehörten genauso zum Programm wie die zweite Halbzeit des Viertelfinalspieles der Deutschen Mannschaft. Workshops und Theaterspiel machten das Thema für die Kinder interessant und zugänglich.

 

Ein herzliches Dankeschön allen Gruppenleiter(innen) aus St. Pankratius und Sankt Paul.

Die Kinder waren sich einig: So macht Bibel Spaß!

Oliver Schäfer, Diakon St. Paul

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Gemeindefest am 10. Juni 2012

Portugiesische Kath. GemeindeGemeinde St. PaulPfarrfest

„Aufsteh`n
und aufeinander zugeh´n“


Unter diesem Leitwort feierte die Pfarrgemeinde St. Paul
gemeinsam mit der portugiesischen Gemeinde
das Pfarrfest.
Hier einige Bilder vom Tag - Danke wieder mal an unseren Fotografen Karl Heinz Müller!

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Ostern 2012
Osternacht
Ostermontag
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Palmsonntag in St. Paul — 1. April 2012

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Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Kurt Sohns
Eucharistiefeier am 26.02.2012 mit Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann
und mit der Portugiesischen Gemeinde

Hier bringen die Kinder, die den ersten Teil
des Gottesdienstes in der Krypta gefeiert haben,
als Geschenk den schön gestalteten Regenbogen,
in den später alle Gottesdienstbesucher eingeladen sind
ihren Namen einzuschreiben.
Nach dem Gottesdienst und den Festreden
Feier mit vielen Begegnungen, Gratulationen, und gutem Essen
vom reichhaltigen Büfett, zu dem viele beigetragen haben.
Herzlichen Dank an Karl-Heinz Müller und an Martin Boettcher für die Fotos!

Rückblick auf 50 Jahre Priester sein

Die Frage, die an Priester gestellt wird: „Würden Sie, wenn Sie das Leben noch einmal vor sich hätten, wieder die Entscheidung treffen, als Priester zu leben?“, hatte ich schon mehrmals zu beantworten. Regelmäßig wird sie in der einen oder anderen Form gestellt, wenn Schulklassen kommen, um sich über die Ausgestaltung der Kirche, über die Feier der Gottesdienste und über die Funktion und das Leben der Priester zu informieren. Dabei spielt die Frage eine Rolle: Dürfen Sie heiraten? Warum nicht? Die Antwort ist nicht einfach, denn einerseits geht es beim Zölibat nur um ein kirchliches Gesetz, andererseits verbindet die Kirche mit dem Verzicht auf die Ehe den Wunsch, dass die ehelos lebenden Priester ihre ganze Kraft in den Dienst der Verkündigung, in die Sorge um die Menschen einbringen. Jesus hat von der Ehelosigkeit um des Himmelreichs willen als etwas Besonderes gesprochen: „Wer es fassen kann, fasse es!“ (Mt 19,12), doch er hat es nicht zur Voraussetzung des priesterlichen Dienstes gemacht.

Meine Antwort auf die anfangs gestellte Frage heißt „ja“. Als ich nach dem Abitur meine Entscheidung für den Beruf traf, war der ausschlaggebende Grund der Priestermangel. Im Vergleich zur heutigen Situation war der Mangel an Priestern ein eher kleines Problem. In der Entscheidungsfindung hat mich Weihbischof Josef Maria Reuss bestärkt. Seine echte Menschlichkeit, sein mit Freude gelebtes Priestertum und seine Überzeugung „Du kannst Priester werden“ halfen mir, den Schritt zuversichtlich zu tun.

Vor der Priesterweihe standen sechs Jahre Studium, schwerpunktmäßig zuerst das philosophische, dann das theologische. Die spirituelle Führung und das Kennenlernen der anderen künftigen Priester geschah in fünf Jahren im Priesterseminar. Ein Jahr, das waren die zwei Freisemester, konnte, wer das Philosophikum bestanden hatte, selbst entscheiden, an welcher Universität er studieren und wo er wohnen wollte. Diese Zeit sollte auch dazu dienen, noch einmal sich selbst zu prüfen, ob der eingeschlagene Weg der richtige Weg ist.

Das Studium machte mir Freude. Schon als Kind waren Bücher für mich ganz wertvoll. Durch sie werden wir einbezogen in das Gespräch der Welt. Sie können uns, wenn es wirklich wertvolle Bücher sind, helfen, dem Wesentlichen, dem, „was uns unbedingt angeht“ (Paul Tillich) näher zu kommen. Ich bin dankbar, Bücher von Romano Guardini, Josef Pieper, Ida Friederike Görres, Dostojewski, Antoine de Saint-Exupéry, Erhart Kästner gelesen zu haben. Die stärkste Prägung im Studium erhielt ich durch die Theologen Karl Rahner und Hans Urs von Balthasar. Ich hatte das Glück, Karl Rahner drei Jahre in Innsbruck hören zu können. Er verstand, aus den dogmatischen Aussagen der Theologie und des kirchlichen Lehramts die gemeinten Inhalte so zum Leben zu erwecken, dass Wissenschaft und Spiritualität zu einer fruchtbaren Wahrheit werden konnten.

Am Ende meines Studiums begann das 2. Vatikanische Konzil. Mit Papst Johannes XXIII. atmete die Kirche auf. Sein Anliegen war es, die Fenster der Kirche weit zu öffnen und, soweit er es konnte, dem Geist Gottes Spielraum zu schaffen in der Kirche und damit in der Welt. Das war zu spüren in der Liturgiereform mit der Zulassung der Muttersprache in der Eucharistiefeier. Der Priester stand nicht mehr mit dem Rücken zur Gemeinde, sondern ihr zugewandt. Der Friedensgruß wurde nicht mehr nur gesprochen; das Zeichen des Friedens wurde zu einem wertvollen leibhaften Ausdruck: „Gebt einander ein Zeichen des Friedens“.

Heute spüren wir aus dem Vatikan einen starken Trend, wichtige Schritte des Konzils nicht mehr gelten zu lassen. Ich denke an die Gefahr der Klerikalisierung und der Hierarchisierung. Laien sollen nur noch in Notfällen die Kommunion austeilen. An der alten Wahrheit der Kirche: ‹Was alle betrifft, muss von allen mitentschieden werden› wird von Rom aus vorbeigehandelt. Die Bischofsernennungen zeigen es. In den letzten Jahren ist die Zahl der Priester stark gesunken. Nur um Berufungen von Männern zu beten, die trotz (oder auch wegen) des Zölibats Priester werden wollen, ist zu wenig. Das Verlangen vieler, es sei an der Zeit, dass auch verheiratete Männer und auch Frauen zum priesterlichen Amt zugelassen werden, ist groß. Die Chance, dass in der Kirche kritischen Stimmen Gehör geschenkt wird, ist gering. Doch wir müssen desto mehr, wo wir es können, das freie Wort in der Kirche sprechen, sei es gelegen oder ungelegen (2 Tim 4,2). Davon bin ich auch nach 50 Jahren priesterlichem Dienst überzeugt.

Kurt Sohns

Freude und auch Sorge

Mit Freude und großer Dankbarkeit blicke ich auf die beiden Tage, den 24. und den 26. Februar, zurück. Am 24. vor 50 Jahren wurde ich von Weihbischof Josef Maria Reuss im Dom von Mainz zum Priester geweiht. Der 50. Gedenktag wurde geprägt durch zwei große Gratulationen. Die Kinder unserer Kindertagesstätte waren am Morgen mit ihren Erzieherinnen gekommen. Im Paulus-Saal saßen die Kinder erwartungsvoll. Als ich eintreten durfte, wurde ich empfangen mit dem vielstimmigen Wunsch: „Wir gratulieren zum Goldenen Priesterjubiläum“ und mit einem neuen Lied zum Geburtstag. Die Rede der Leiterin, die Gratulationen der Erzieherinnen der KiTa waren ein wunderbares Geschenk.

Die zweite große Gratulation war das Konzert „Orgel und Flöte“ mit Rolf Bissinger und Olaf Joksch. Ich war sehr froh, dass viele dieses Geschenk der beiden Künstler mit mir erlebt haben.

Am Sonntag durfte ich mit unserer Gemeinde, mit Mitgliedern der portugiesischen Gemeinde und der Hochschulgemeinde St. Albertus in Mainz und mit vielen, die unserer Gemeinde befreundet sind, Eucharistie feiern – Danksagung.

Ich bin dankbar, in St. Paul Pfarrer zu sein. Ich bemühe mich, was ich aus der Bibel lerne, was mir in der Literatur an Wertvollem begegnet, was mich zum Widerspruch herausfordert gegen die Gier der Raffenden, die es fertig bringen, dass ihr Reichtum sich mehrt und die Armen noch mehr ins Abseits gedrängt werden –, ich bemühe mich, was ich lerne, weiterzugeben, es mitzuteilen. Ich bin dankbar für unseren Gemeinderat und den Verwaltungsrat und für viele, die in den Arbeitskreisen engagiert einen guten Beitrag leisten für die Herausforderungen unserer Zeit. Ich danke auch für die engsten Mitarbeiter, unsere Sekretärin und unsern Diakon, für ihren Einsatz, für das verlässliche gute Miteinander. Ich habe im Gottesdienst am Sonntag Aussagen zu meiner Person gehört, die mir gut getan haben. Ich kann so nicht über mich sprechen. So bleibt mir nur, das Gehörte als Herausforderung zu verstehen und mich zu bemühen, dem Gehörten gerecht zu werden. Mir fällt dazu die Haltung der Mutter Jesu ein, die im Lukas-Evangelium so beschrieben wird: „Maria aber hielt all diese Worte verwahrt und fügte sie in ihrem Herzen zusammen“ (2,19; Übersetzung von Fridolin Stier).

Die Tage des Feierns haben mich aber auch nachdenklich sein lassen. Wenn in einer Gemeinde so viel Freude sein kann über die miteinander gefeierten Gottesdienste, mit dem offenen Gespräch über die Ansprachen, mit dem Zusammensein im Kreis Senioren und Seniorinnen und bei deren Besinnungstagen in Schmerlenbach, dann stellt sich die Frage: Wie wird die Zukunft aussehen, wenn es immer weniger Priester gibt? Dort, wo ein Priester für viele Gemeinden da sein muss, kann dieses Dasein genügen, damit die Großgemeinden vom „sakramentalen Austrocknen der Kirche“ bewahrt werden? Diese Sorge hat der emeritierte Bischof von Innsbruck Reinhold Stecher in einem Brief an Professor Medard Kehl SJ in St. Georgen genannt. Der Bischof schreibt weiter: „Und wenn man dazu sagt, die Priester sollten eben Anderes den Laien überlassen und sich auf das Sakramentale beschränken, dann wissen die erfahrenen Seelsorger, dass eben lebendige Sakramentalität in der Kirche den Aufbau menschlicher Beziehungen voraussetzt. Genau das ist der Fall, wenn der Wirkungsbereich des Priesters den Aufbau menschlicher Bezüge praktisch verunmöglicht“.

In der Kirche wird oft um Berufung zum Priestertum gebetet. Dieses Beten ist notwendig. Wir erleben aber damit eine seltsame Situation. Offiziell ist dieses Beten gerichtet auf den unverheirateten Priester. Viele Mitglieder der Kirche sind aber davon überzeugt, es müsse einen Zugang zum Priestertum auch für Frauen geben und für verheiratete Männer. Das offene Gespräch darüber darf in der Kirche aber offiziell nicht geführt werden. Muss es aber nicht, auch gegen die Überzeugung des Papstes, gewagt werden? Paulus hat gezeigt, dass Petrus widersprochen werden darf. Sie können es lesen im Galaterbrief im 2. Kapitel, V.11 und V.14. Dieser Widerspruch hat der jungen Kirche nicht geschadet. Auch nach 2000 Jahren darf Kirche nicht so veraltet sein, dass sie sich nur noch steuern lässt durch Machtausübung des Vatikans. Paulus hat den richtigen Weg aufgezeigt im 2. Korintherbrief: „Es ist ja nicht so, dass wir über euren Glauben Herr sein wollen. Nein: Mitarbeiter sind wir an eurer Freude; ihr steht ja fest im Glauben“ (1,24). Das ist mein Wunsch für die Kirche, auch für unsere Gemeinde, dass sich Sorge und Freude in guter Weise begegnen.

Kurt Sohns

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Fasching 2012 in St. Paul
Bunte Bilder vom Familiengottesdienst am Sonntag, 19. Februar,
und dem anschließenden Faschingstreiben im Paulusheim
Danke wie immer an Herrn Karl-Heinz Müller, der uns mit den schönen Fotos
einen lebendigen Eindruck vom Gemeindeleben vermittelt!

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Weihnachten 2011 in St. Paul

Eine Gruppe der Sternsinger von St. Paul,
unterwegs bei Menschen der Gemeinde, die ihren Besuch gewünscht haben:
Hirten mit ihren Schafen; die Krippe und die Ankunft der Sternkundigen mit ihren Kamelen - Szenen der diesjährigen Krippenlandschaft mit biblischen Erzählfiguren, die Mitarbeiterinnen des Kindergartens in St. Paul liebevoll gestaltet haben:

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Advent 2011 in St. Paul


1. und 2. Adventssonntag


3. und 4. Adventssonntag

Bilder an der hinteren Stellwand in der Kirche
* Wie in jedem Jahr kam an jedem Adventssonntag eine neue Szene hinzu. *

4. Adventssonntag
Kleinkindergottesdienst am 3. Adventssonntag mit Taufe

* Nach dem Gottesdienst Beisammensein *
Der Familientreff verkaufte selbst gemachte Marmelade, Waffeln, Punsch und Glühwein.

Der Erlös ist für die Anschaffung neuer Spielgeräte hinten im Hof (vor dem Bunker).

Kleinkindergottesdienst am 2. Adventssonntag

Den ersten Teil des Gottesdienstes feiern die Kinder in der Krypta.

Die Kinder sind nun in die Kirche gekommen und sind auf dem Bild beim Tanz um den Altar zu sehen.

Familiengottesdienst am 1. Adventssonntag
Die Erstkommunionkinder stellten sich vor.

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